FSG NÖ: Volle Solidarität für die KollegInnen der vida bei den laufenden Kollektivvertragsverhandlungen

Mehr Netto vom Brutto für MitarbeiterInnen des Hotel- und Gastgewerbes, sowie der Eisenbahnen.

Wien (OTS/FSG) - Gleich zwei Kollektivvertragsverhandlungen an denen die Gewerkschaft vida beteiligt ist, wurden ergebnislos abgebrochen. FSG NÖ Landesvorsitzender Bundesrat René Pfister verspricht vollste Solidarität für die VerhandlerInnen.

200.000 Beschäftigte und rund 10.000 Lehrlinge sind vom Abbruch der Kollektivvertrags- verhandlungen für das Hotel- und Gastgewerbe betroffen. Die Gewerkschaften vida und GPA-djp mussten leider feststellen, dass sich an der Position der Arbeitgeber nichts geändert hat. Sie bleiben bei der Forderung nach einer Verkürzung der Nachtruhezeit - ein Punkt, der auf gesetzlicher Ebene geregelt ist und somit bei Kollektivvertragsverhandlungen nichts verloren hat. Die Arbeitgeber weigern sich weiterhin, bundesweit über Lohn- und Gehaltserhöhungen zu verhandeln, wenn die Gewerkschaft diese unerfüllbare Forderung nicht unterstützt. "Für mich ist es nicht nachvollziehbar, warum die Arbeitgeberseite Bundesgesetzgebung mit den laufenden Kollektivvertragsverhandlungen vermengt. Die Beschäftigen haben ein Anrecht auf eine Abgeltung der Inflation, sowie auf steigende Löhne", betont Pfister.

Dasselbe gilt für die rund 34.000 österreichischen Eisenbahnbeschäftigten, die sich nicht mit einer Bruttolohnerhöhung von 2,2 Prozent abspeisen lassen wollen. Pfister dazu: "Dieses Angebot ist unannehmbar, es bedeutet einen Reallohnverlust. Die Beschäftigen haben ein Anrecht auf faire Löhne, die ihnen die steigenden Lebenserhaltungskosten abdecken. Sie erwirtschaften mit ihrer Arbeitsleistungen die Erfolge der Unternehmen."

Vor diesem Hintergrund bekommt die laufende Debatte um eine kommende Steuerreform eine neue Bedeutung. "Wir brauchen mehr Netto vom Brutto", so Pfister. "Das macht einfach volkswirtschaftlich Sinn, denn dieses Geld geht fast zu 100 Prozent in den heimischen Konsum und das hilft dem Wirtschaftsstandort Österreich."

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