APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker - Spindelegger, Faymann und Hahn aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 27.06.2014 bis 03.07.2014 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche erneut Vizekanzler und Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP). Partei-interne Kritik seiner Vorgängerin Maria Fekter betreffend des Schuldenschnitts der Hypo Alpe Adria wies Spindelegger zurück: Eine Insolvenz der Hypo Alpe Adria hätte eine Insolvenz Kärntens bedeutet, was "Risiken, die wir nicht steuern konnten" hervorgerufen hätte. Fekter warf er vor, konkrete Maßnahmen zur Sanierung der Bank jahrelang verabsäumt zu haben. Weiters deutete der Finanzminister vergangene Woche aufgrund einer gesenkten Konjunkturprognose - 1,4 bis 1,5 Prozent anstatt der angenommenen 1,7 Prozent - weiteren Einsparungsbedarf innerhalb der verschiedenen Ressorts an. Wirtschaftsexperten sehen hingegen trotz des kleinen Konjunkturknicks keinen Grund für weitere Budgetkürzungen.

Als Neueinsteiger der Woche etablierte sich EU-Regionalkommissar Johannes Hahn (ÖVP). Die Bundesregierung hatte am Dienstagabend seine erneute Nominierung für den Posten des österreichischen EU-Kommissars bekannt gegeben. Damit schied der ÖVP-Spitzenkandidat bei der vergangenen Europa-Wahl, Othmar Karas, für die Besetzung des Kommissarpostens aus. Unklar ist derzeit noch, welches Ressort Hahn übernehmen wird. Kritik an seiner Nominierung kam von den Oppositionsparteien: Die Grünen hätten sich eine öffentliche Anhörung der Kandidaten gewünscht, die FPÖ wiederum sieht in Hahns erneuter Kandidatur "Stillstand" in der österreichischen EU-Politik.

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