FPÖ-Leyroutz: "Rote" Fehlwirtschaft im Gesundheitswesen

Mängel im niedergelassenen Bereich verhindern eine Entlastung der Spitäler

Klagenfurt (OTS) - "Die Fehlwirtschaft der SPÖ im Gesundheitsbereich wird Kärnten noch große Probleme bereiten. Wenn der Vorstandsdirektor der Landesspital-Betriebsgesellschaft KABEG Arnold Gabriel meint, dass die Finanzprobleme der Krankenhäuser durch Effizienzsteigerung, sprich der Verlagerung von Leistungen an niedergelassene Ärzte gelöst werden könnten, stößt man auf zweites Problem. Kärnten ist aufgrund der mangelhaften Stellenpolitik der Gebietskrankenkasse, die "rote" Gewerkschafter seit 50 Jahren dominieren, denkbar schlecht aufgestellt", kritisiert der Klubobmann der Kärntner FPÖ, Mag. Christian Leyroutz.

Kärnten habe österreichweit die wenigsten Gruppenpraxen, zu wenige Allgemeinmediziner und einen erschreckenden Mangel in so wichtigen Fächern, wie Neurologie, Urologie, Interne Medizin und Kinderpsychiatrie. Die GKK ignoriere seit Jahren entsprechende Warnungen der Kärntner Ärztekammer. Tirol habe zum Beispiel doppelt so viele Neurologie-Kassenärzte wie Kärnten. "Die Patienten seien in Kärnten geradezu gezwungen, sich an die Spitäler zu wenden, was wiederum die dortigen Kosten in die Höhe treibt und den Arbeitsdruck der dortigen Ärzte erhöht." Leyroutz verweist auf aktuelle Ärztebedarfsstudie, der zufolge Kärnten in den nächsten drei Jahren in den Fächern Interne Medizin, Neurologie und Anästhesie personell in akute Mangelsituation gerät.

Die Gesundheitsreferentin LHStv. Dr. Beate Prettner sei völlig überfordert. Obwohl sie als Leiterin der Zielsteuerungskommission auch Druck auf die GKK ausüben könnte, endlich mehr Stellen für Kassenärzte zu schaffen, bleibt sie untätig. Sie stehe auch der Finanzlücke der Spitäler von über 90 Millionen Euro ratlos gegenüber, stellt Leyroutz. "Wir haben eine veritable Krise, aber Prettner versucht diese in ihrer Naivität wegzulächeln und im Landtag blockiert die SPÖ seit einem Jahr eine Enquete, in welcher Experten die Probleme beleuchten und offenlegen könnten", erklärt Leyroutz abschließend.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Die Freiheitlichen in Kärnten - FPÖ
9020 Klagenfurt
Tel.: 0463/56 404

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0002