Bundesjugendvertretung fordert Schulreform und unterstützt Forderung nach Türkischmatura

Mehrsprachigkeit muss unterstützt, Fächerkanon der Gegenwart angepasst werden.

Wien (OTS) - Ab heute haben alle SchülerInnen in Österreich Sommerferien, dennoch dürfen die politischen Diskussionen um den derzeitigen Schulbetrieb nicht stillstehen, betont die Bundesjugendvertretung (BJV).

Die BJV-Vorsitzende Johanna Tradinik spricht sich für eine längst fällige Schulreform aus, die den aktuellen gesellschaftlichen Realitäten entgegen kommt: "Der aktuelle Fächerkanon, die strikten 50-Minuten-Einheiten, all das wurde schon längst von der Gegenwart überholt. Es ist höchste Zeit für eine ganztägige Schule mit verschränktem Unterricht und individueller Förderung. Auch die teuren Nachhilfestunden, die vor allem in den Ferien viele Familien vor finanzielle Herausforderungen stellen, müssen endlich der Vergangenheit angehören und SchülerInnen bereits im Schulunterricht entsprechend gefördert werden."
Ebenso müsse Sprachenvielfalt als Bonus gefördert werden. "Es ist längst an der Zeit, auch bei der Matura mehr Sprachen anzubieten. Wir unterstützen daher die aktuell diskutierte Forderung, Türkisch als Maturafach einzuführen", erklärt Tradinik.

Die Vorsitzende betont, dass eine ganztägige Schule nicht nur Unterricht heißt: "In einer modernen Schule soll nicht nur gelehrt und gelernt, sondern auch Freizeit- und Sportmöglichkeiten angeboten werden. Ein Ziel muss auch sein, dass Kinder ohne Schultasche nach Hause kommen und nicht am Abend noch an Hausübungen sitzen."

"Bildung ist der wichtigste Grundstein für die Zukunft von Kindern und Jugendlichen, die Regierung darf bei den notwendigen Reformen daher keine Ferienpause einlegen", betont Tradinik abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesjugendvertretung
Mag.a Nicole Pesendorfer-Amon
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0676/ 880 111 048
mailto: nicole.pesendorfer@bjv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BJV0001