BZÖ-Trodt-Limpl/Korak: Umgang der BayernLB mit Hypo ist Schwerverbrechen an Kärnten und am Steuerzahler!

SOKO-Hypo-Bericht wirft Frage auf: Wann wandern Franz Pinkl und Bayern-Banker endlich in U-Haft?

Klagenfurt (OTS) - Von einem "Schwerverbrechen an Kärnten und am österreichischen Steuerzahler" und davon, dass die "Geschichte der Hypo Alpe Adria-Pleite wohl neu geschrieben werden muss", sprechen heute, Freitag, die beiden Kärntner BZÖ-Landtagsabgeordneten Johanna Trodt-Limpl und Wilhelm Korak nachdem im Format ein Bericht der SOKO Hypo veröffentlicht wurde, aus dem hervor geht, dass die Spitzen der BayernLB die Hypo mit kriminellen Handlungen absichtlich in die Pleite haben schlittern lassen. Trodt-Limpl und Korak: "Alleine die Tatsache, dass Vorstand Franz Pinkl per vertraulichem Sideletter mit einer Sonderabgeltung von fast 2 Millionen Euro bedacht wurde, wenn er es schafft, die Hypo der Republik umzuhängen, zeigt die unfassbare und skandalöse Vorgangsweise der BayernLB. Da muss die Frage berechtigt sein: Wann wandern Franz Pinkl und die BayernLB-Banker endlich in U-Haft und warum handelt die österreichische Justiz so zögerlich, während es bei der Aburteilung von angeblichen Kärntner Verantwortlichen gar nicht schnell genug gehen kann?" Zudem stelle sich einmal mehr die Frage, inwieweit der ehemalige Finanzminister Pröll in diese kriminelle Vorgangsweise der BayernLB eingebunden war und Bescheid gewusst hat.

Das BZÖ Kärnten fordert daher umgehend die Installierung eines U-Ausschusses auf Bundesebene. Sollten sich ÖVP und SPÖ einem solchen weiter verweigern, müsse der Hypo-U-Ausschuss in Kärnten neu gestartet und wieder aufgerollt werden. "Denn der wahre Hypo-Skandal liegt bis heute im Dunkeln!", schließen die beiden Abgeordneten für das BZÖ Kärnten und ergänzen: "Es wird noch der Tag kommen, an dem sich die Spitzen der Republik bei der Familie Haider für die Kriminalisierung des verstorbenen Landeshauptmannes Haider im Zusammenhang mit der Hypo-Pleite entschuldigen werden müssen, weil klar wird, dass die Verantwortung dafür beim Eigentümer in München liegt und niemand anderem", so Korak abschließend.

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