FPÖ-Hofer bekräftigt Forderung nach Sondergipfel wegen drohender Gasknappheit

Warnungen Oettingers müssen von Bundesregierung ernst genommen werden

Wien (OTS) - Dass nun der amtierende EU-Energiekommissar Günther Oettinger zum wiederholten Male dazu aufrufe, die Gasspeicher in der Ukraine und in der EU aufzufüllen, um einen - wie er wörtlich meinte - "Energiekollaps" zu vermeiden, zeuge vom Ernst der Lage, so heute der FPÖ-Energiesprecher und Dritte Präsident des Nationalrates Ing. Norbert Hofer. Sollten angesichts der Spannungen zwischen der Ukraine und Russland nicht innerhalb der nächsten drei Monate die ukrainischen Gasspeicher gefüllt werden, "so wird das Gas, darunter auch in Deutschland, nicht ausreichen, falls es einen langen und kalten Winter gibt", verkündete Oettinger gestern am Wirtschaftstag der CDU.

"Die Aussagen des EU-Energiekommissars lassen nur erahnen, dass die Situation weit angespannter ist, als uns Wirtschaftsminister Mitterlehner Glauben machen will", konstatiert der freiheitliche Energiesprecher, "spätestens jetzt müssten auch bei der österreichischen Bundesregierung alle Alarmglocken läuten." Hofer bekräftigt daher seine Forderung zur Abhaltung eines Sondergipfels der Energiesprecher und Klubobleute aller im österreichischen Parlament vertretenen Parteien, damit alle Maßnahmen geprüft werden können, um Österreich aus der Energieabhängigkeit zu führen.

Rückfragen & Kontakt:

Büro Dritter Nationalratspräsident
Ing. Norbert Hofer
01/40110-2207

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPF0001