FPÖ-Gartelgruber: Linke Frauenpolitik geprägt durch Rasissmus und Doppelmoral?

"Fürchten Heinisch-Hosek und Glawischnig den Verlust ihrer männlichen migrantischen Wählerklientel bei Einsatz für die Rechte ihrer Frauen?"

Wien (OTS) - "In Sachen Frauenrechte scheinen SPÖ und Grüne plötzlich zwischen den Einheimischen und jenen mit Migrationshintergrund ganz klar zu differenzieren", zeigt sich die freiheitliche Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber irritiert über die Haltung der beiden Parteien zum Burka-Verbot, welches die FPÖ in der kommenden Nationalratssitzung beantragen werde.

"Erstere können durch Symbole wie die Änderung der Bundeshymne oder das Binnen-I gar nicht genügend vor 'männlicher Unterdrückung' geschützt werden, zweitere sind es ihnen jedoch nicht einmal wert, echte Symbole der Unterdrückung wie eben die Burka endlich zu beseitigen. Dort, wo es um ein sichtbares Symbol der Unterdrückung, wie eben diese 'beweglichen Frauengefängnisse' geht, verschließen die anderen die Augen", kritisiert Gartelgruber den gelebten Rassismus und die Doppelmoral in der linken Frauenpolitik.

"Hier stellt sich noch die Frage, warum das so ist", stellt die freiheitliche Frauensprecherin in den Raum, und liefert gleich eine vielleicht sehr passende Antwort: "Angesichts der Bilder vom 1. Mai der SPÖ - mit zahlreichen türkischen Fahnen - wird man den Verdacht nicht los, dass man eventuell Angst davor hat, die männliche migrantische Wählerklientel zu verschrecken, indem man sich für die Rechte ihrer Frauen einsetzt."

"Anders ist es nämlich nicht zu erklären, dass Frauenministerin Heinisch-Hosek ihre mehr als deutlichen Aussagen pro Burka-Verbot aus der 2010 von uns bereits einmal gestarteten Debatte vergisst und hierfür plötzlich keinen Anlass mehr sieht, bzw. dass die Grüne Parteichefin Glawischnig ihren integrationspolitisch offenbar einzigen vernünftig denkenden Mandatar, Efgani Dönmez, öffentlich zurechtstutzt, weil er es wagt mit dem Vorschlag Burkaträgerinnen die Sozialleistungen zu streichen in die Debatte einzusteigen", so Gartelgruber weiter.

"Frauenpolitisch geht in Österreich seit Jahren nichts weiter, seit einigen Monaten jedoch findet die Ministerin überhaupt keine Zeit mehr sich mit dem Thema wirklich zu beschäftigen", stellt sich für Gartelgruber die Frage, ob Heinisch-Hosek mit den ihr anvertrauten Aufgaben nicht einfach überfordert sei.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002