Jürgen Mandl neuer Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten

Franz Pacher, steter Mahner der Landespolitik, tritt nach 15 Jahren an der Spitze der Interessenvertretung ab und wurde mit dem großen Goldenen Ehrenzeichen des Landes Kärnten gewürdigt.

Klagenfurt (OTS) - Generationenwechsel an der Spitze der WK Kärnten:
Nach 15 Jahren übergab heute Franz Pacher (64) im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung des Kärntner Wirtschaftsparlaments die Führung der unternehmerischen Interessenvertretung an Jürgen Mandl (48). Pacher lässt seinem Nachfolger damit Zeit zur Einarbeitung für die im März 2015 stattfindende Wirtschaftskammerwahl. In seiner Rede vor rund 200 Personen, darunter neben WKÖ-Präsident Christoph Leitl und Landeshauptmann Peter Kaiser die Spitzen von Politik und Wirtschaft in Kärnten, gab Pacher - wie immer zukunftsorientiert und ohne Reminiszenzen - den versammelten Meinungsführern einen Wunsch mit auf den Weg: "Die Bürokratie droht, die kleinen Familienunternehmen zu erdrücken. Die Politik soll ihre Aufgabe wahrnehmen und den Betrieben das Leben erleichtern."

Denn dieser "Tausendfüßler" sei das stabile Element der Kärntner Wirtschaft: Jene 90 Prozent aller 30.000 Kärntner Unternehmen, die meist als mittelständische Familienbetriebe zutiefst mit dem Land verbunden seien und auch niemals abwandern würden. Pacher: "Für sie muss man die Stimmung im Lande aufrechterhalten - und verbessern." WKÖ-Präsident Christoph Leitl übernahm für Pacher den Blick zurück und erinnerte an die - leider ungehört verhallte - Warnung Pachers angesichts der Landeshaftungen für die Hypo Alpe Adria Group vor rund zehn Jahren: "Hätte man damals auf Dich, Franz, gehört, wäre dieses Land heute für Sie, Herr Landeshauptmann, leichter zu regieren." Für Pachers Zukunft nahm Leitl Anleihen bei der laufenden Fußball-WM:
"Der Kapitän geht vom Spielfeld und nimmt auf der Trainerbank Platz. Deine Aufgabe ist nicht erfüllt, sie beginnt nun in neuer Form!"

Nach dem Amtsverzicht Pachers nahm WKÖ-Präsident Leitl die Angelobung von Jürgen Mandl vor. Der Bäckereimaschinenhändler aus Klagenfurt übernahm die "verantwortungsvolle Aufgabe mit Respekt und Achtung vor den Interessen des Landes Kärnten und seiner Unternehmerinnen und Unternehmer. Ich tue das, weil ich nach bestem Wissen und Gewissen meinen Beitrag zur Prosperität des Landes, zur gedeihlichen Entwicklung seiner Unternehmen und zur Lebensqualität seiner Menschen leisten will." Er verstehe seine Aufgabe als Sprecher von 30.000 Betrieben in Kärnten "ungeachtet ihrer Größe, ihres Standortes oder ihrer Branche" und versprach den Unternehmerinnen und Unternehmern im Land seinen vollsten Einsatz, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern und den Stellenwert des Unternehmertums in der Gesellschaft stärker bewusst zu machen. Allen Funktionären, Fraktionen und Parteien im Lande bot Mandl die uneingeschränkte Zusammenarbeit zum Wohl der Wirtschaft und ihrer Mitarbeiter an.

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