GBH: Nur Bestbieterprinzip sichert und schafft Arbeitsplätze in Niederösterreich

Vergabe-Gipfel zwischen Bausozialpartnern und Landesregierung bringt erste Erfolge

Wien (OTS/ÖGB) - Heute fand ein "Faire-Vergabe-Gipfel" zwischen den Bausozialpartnern und Vertretern der niederösterreichischen Landesregierung statt. Das Ergebnis stimmt die GBH (Gewerkschaft Bau-Holz) sehr positiv. Die Subvergaben sollen in Zukunft bei öffentlichen Aufträgen eingeschränkt werden. ++++

Die Ergebnisse können sich laut Landesgeschäftsführer der GBH NÖ Rudolf Silvan sehen lassen: "Niederösterreich ist schon jetzt Spitzenreiter beim Bestbieterprinzip, aber speziell bei den Subvergaben haben wir noch Handlungsbedarf."

  • In Niederösterreich werden Qualitätskriterien bei öffentlichen Auftragsvergaben eingefordert, wie z. B. die Beschäftigung von Lehrlingen auf Baustellen aus dem öffentlichen Bereich.
  • Die Subvergaben sollen in Zukunft eingeschränkt werden.
  • Bonuspunkte soll es für die Erbringung der Leistungen mit Eigenpersonal geben

Silvan abschließend: "Die Gespräche waren sehr konstruktiv und das Bemühen aller Beteiligten ist spürbar."

Auch der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz Josef Muchitsch sieht die Entwicklung in den letzten Wochen zum Thema "Faire Vergaben" positiv: "Mittlerweile gab es bereits in der Steiermark, in Oberösterreich und Salzburg und jetzt in Niederösterreich Vergabe-Gipfel. Die restlichen Bundesländer werden folgen. Ich bin überzeugt, dass es uns mit Unterstützung aller Bundesländer gelingen kann, noch heuer die notwendigen rechtlichen Änderungen im Bundesvergabegesetz in Begutachtung zu schicken. Das ist ein wichtiger Schritt für faire Auftragsvergaben und damit zur Sicherung und Schaffung regionaler Arbeitsplätze."

Nähere Infos zur Bausozialpartner-Initiative: www.faire-vergaben.at

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