FP-Waldhäusl: Zurück zu einer Politik der Normalität!

FP-NÖ für Pflegschafts- und Adoptionsverbot für gleichgeschlechtliche Paare

St. Pölten (OTS) - "Zurück zu einer Politik der Normalität", forderte heute der freiheitliche Klubobmann Gottfried Waldhäusl am Beginn seiner Pressekonferenz in Bezug auf die Aktuelle Stunde zum Thema Pflegschaft für gleichgeschlechtliche Paare. Seit mittlerweile Jahrtausenden habe sich das Familienmodell Vater-Mutter-Kind bewährt, jede Abänderung würde sowohl die psychisch als auch physisch gesunde Entwicklung unserer Kinder gefährden. "Viele namhafte Entwicklungstherapeuten, Psychoanalytiker und Psychologen kommen zu dem Schluss, dass sich Kinder am besten entwickeln, wenn sie von einem heterosexuellen Paar erzogen werden", so Waldhäusl. Aya Boesch, analytisch-pädagogische Erziehungsberaterin kommt beispielsweise zu der Erkenntnis, dass sich Kinder mit dem gleichgeschlechtlichen Elternteil identifizieren und darauf ihre eigene Identität aufbauen. Vater und Mutter sind ihres Erachtens daher der Grundbaustein zum zufriedenen und glücklichen Selbstbild jedes Menschen. Boesch folgt damit auch den Erkenntnissen des berühmten Psychoanalytikers Sigmund Freud, der schon sehr früh erläuterte, wie wichtig für das Erwachsenwerden der Kinder Vater und Mutter sind. Wolfgang Schmidbauer, deutscher Psychoanalytiker berichtet von massiven Problemen, wenn ein Elternteil fehlt.

"Zwei Frauen mögen vielleicht beide gute Mütter sein, können aber den Vater nicht ersetzen, ebenso wie zwei Männer keine Mutter ersetzen können", so der freiheitliche Klubobmann. Die jeweils unterschiedlichen Erziehungsmethoden sorgen für die notwendige Balance, die es den Kindern später ermöglicht, mit beiden Geschlechtern ungezwungen umzugehen. "Wir stehen für den normalen Bürger und machen auch in dessen Sinne Politik. Es darf nicht so weit kommen, dass man sich vielleicht in Zukunft dafür schämen muss, heterosexuell zu sein und eine Familie im herkömmlichen Sinn zu gründen, dagegen verwahrt sich die FPÖ", so Waldhäusl weiter.

Medienberichten ist darüber hinaus auch zu entnehmen, dass alle Pflegschaftsanträge gleichgeschlechtlicher Paare in Niederösterreich bisher abgelehnt wurden, weil die homosexuellen Paare mehr deren Sexualität denn das Kindeswohl in den Vordergrund gestellt hätten. "Besonders Pflegekinder, die oft aus schwierigen sozialen Verhältnissen bzw. zerrütteten Familien kommen, sollten nicht mit einer weiteren Herausforderung konfrontiert, sondern in eine normale Familie integriert werden. Wir verwehren uns entschieden dagegen, dass in dieser sensiblen Frage Kinder für einen ideologischen Geschlechterkampf missbraucht werden", so Waldhäusl. Und nicht zuletzt sei zu befürchten, dass eine Lockerung des Pflegschaftsgesetzes weitere Schritte nach sich ziehen würde, denn wenn es homosexuellen erlaubt ist, ein Kind in Pflege zu nehmen, warum sollte es dann weiterhin verboten sein, eines zu adoptieren? "Weil es schlichtweg nicht normal ist und auch in Zukunft nicht zur Norm erkoren werden soll", so Gottfried Waldhäusl.

Besonderes Augenmerk werde die FPÖ auf die Debattenbeiträge der ÖVP zu diesem brisanten Thema legen. "Denn bekanntlich heucheln die Schwarzen bei ihren sonntäglichen Kirchgängen gerne etwas anderes vor, als dann im Landtag von ihnen beschlossen wird. Von ihrem ehemals christlichen Sittenbild ist bei der ÖVP nach einem jahrelangen Werteverfall so gut wie nichts mehr übrig. Man darf daher gespannt sein, was die VP-Mandatare in Niederösterreich zu diesem Thema zu sagen haben", so Waldhäusl.

FP-NÖ fordert sofortige Schließung des Nitsch-Museums - Zweifelhafte Kulturförderungen nicht auf Kosten der Bürger!

Ein weiteres Indiz für den imminenten Werteverlust bei der ÖVP sieht der freiheitliche Klubobmann in der Förderung und Unterstützung des Schüttkünstlers Nitsch. "Für Niederösterreichs Bürger ist es schlicht nicht normal, diesen sogenannten Künstler und damit seine grauslichen Blutmysterienspektakel und Schüttbilder zu fördern. Noch dazu unter dem Aspekt, dass es sich dabei um einen vermeintlichen Steuerhinterzieher handelt", so Waldhäusl. Beim Mysterientheater "Eroberung von Jerusalem" beispielsweise wurde mit antichristlichen Inhalten, die Gestalt Jesu in pornografischer und blasphemischer Weise dargestellt. "Wir anerkennen die Wichtigkeit von Kunst und Kultur und wollen diese auch nicht in Frage stellen. Die Freiheit der Kunst in Verantwortung ist unser oberster Grundsatz", so Waldhäusl. Diese müsse aber dort enden, wo der Anspruch auf ein würdiges Menschenbild durch Entwürdigung, Abwertung, Herabsetzung und Verächtlichmachung, sowohl in den natürlichen, kulturellen als auch religiösen Empfindungen verletzt und womöglich der Schöpfungsakt als Ganzes verunglimpft werde.

"Niederösterreichs Bürger stoßen sich zurecht daran, dass während sich viele das Leben nicht mehr leisten können, die ÖVP Millionen an Steuergelder in Nitsch und seine Institutionen pumpt", so Waldhäusl. So konnte Nitsch für sich und seine Einrichtungen seit dem Jahr 2006 in Summe rund 12,5 Millionen an Landesförderungen lukrieren. Darüber hinaus leiste sich das Land NÖ nach wie vor die Aufrechterhaltung des schwer defizitären Museums in Mistelbach mit Betriebszuschüssen in Höhe von 820.000 Euro jährlich! "Mäzenatentum ist Gang und Gäbe, aber bitte nicht auf Kosten der Bürger. Wenn LH Pröll das Museum seines Busenfreundes Nitsch künstlich am Leben erhalten will, soll er das bitte auf eigene Kosten tun und nicht das Geld der Bürger verschleudern", so Waldhäusl. Die FPÖ fordert daher als ersten Schritt die sofortige Schließung des Nitsch-Museums und dessen Veräußerung bzw. Verwertung. "Schluss mit diesen Kulturdenkmälern Prölls! Erst wenn kein Bürger mehr in Armut leben muss, kann darüber nachgedacht werden, in Kunst und Kultur zu investieren. Bis dahin ist dieser Geldhahn abzudrehen", so der Klubobmann abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Klub im NÖ Landtag
Pressereferat
Tel.: T:02742/9005 13708,M:0664/825 76 94
presse-noe@fpoe.at
www.fpoe-noe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FKN0001