ARBÖ: Fanfahnen am Auto bergen Gefahren

Befestigt man während der Fußball-WM Fahnen und Wimpel am Auto, gilt es einiges zu beachten.

Wien (OTS) - Die Fußball-WM kommt in die heiße Phase und viele Fans unterstützen ihren Favoriten auch vom Auto aus. Beim Anbringen von Fahnen und anderer Deko ist jedoch einiges zu beachten. "Grundsätzlich darf weder die Sicht des Fahrers behindert noch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. Hüllen für die Außenspiegel müssen so angebracht werden, dass sie nicht verrutschen können. Gerade Besitzer neuerer Automodelle sollten beachten, dass Blinkleuchten an den Seitenspiegeln nicht durch Überzieher verdeckt werden dürfen", so ARBÖ-Rechtsexpertin Mag. Christine Krandl.

Vor allem bei hohem Tempo können sich Flaggen lösen oder abbrechen und dadurch andere Verkehrsteilnehmer gefährden - daher Fähnchen vor Autobahnfahrten auf jeden Fall abnehmen!
Sollte ins Auto eingebrochen werden, könnten sich auch Probleme mit der Versicherung ergeben, wenn die Fenster aufgrund eingeklemmter Fahnen nicht vollständig geschlossen waren.

Jubel ohne Kosten
"Autokorsos sind prinzipiell nicht erlaubt, Hupen zur Jubelbekundung und fortwährendes Betätigen der Lichthupe ebenso wenig. Selbst wenn die Exekutive hierbei mitunter ein Auge zudrückt, handelt es sich grundsätzlich um Ordnungswidrigkeiten, die Strafen bis zu 726 Euro nach sich ziehen können", so ARBÖ-Rechtsexpertin Krandl.

Dass Alkohol am Steuer oder das Überfahren roter Ampeln auch im größten Siegestaumel nicht erlaubt sind, versteht sich. Aus Sicherheitsgründen müssen sämtliche Autoinsassen während der Fahrt angeschnallt bleiben. Lehnen sie sich aus dem Fenster oder Schiebedach, kann nicht nur der Versicherungsschutz erlöschen, sondern kommt es auch gehäuft zu Unfällen.

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