Erste Studienergebnisse zum Direktzug sind auf Schiene

>>vorwärts Tirol fordert LR Felipe auf, den Direktzug Lienz - Innsbruck noch vor dem Stichtag 1. Juli bei der ÖBB zu bestellen

Tirol (OTS) - >>vorwärts Tirol unterstützt bekanntermaßen die große Rodlauer-Studie zum "Direktzug Lienz - Innsbruck". Nun liegen die ersten Ergebnisse und Handlungsvorschläge auf dem Tisch.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

- Mobilitätsmöglichkeiten haben einen großen Einfluss auf die Bildungschancen, Arbeits- und Einkommensquellen und somit für die Standortattraktivität. Daher spielt der öffentliche Verkehr eine sehr bedeutende Rolle.

- Sehr gute Mobilität ist in Osttirol aufgrund zweier Fakten besonders notwendig: erstens der starke Bevölkerungsrückgang, durch eine große Abwanderung im Vergleich zu Nordtirol verursacht, wird laut Prognosen anhalten und sich wegen mangelnder Bildungs- und Erwerbsmöglichkeiten vermutlich noch verstärken. Zweitens die zunehmende Alterung der Gesellschaft, die in Osttirol im Vergleich zu Gesamttirol bereits heute überproportional hoch ist. Speziell ältere Menschen brauchen eine funktionierende Daseinsvorsorge. Zudem kommt ein erhöhter Bedarf an Gesundheitsdienstleistungen.

- Eine gute infrastrukturelle Anbindung an den öffentlichen Verkehr, seine Leistbarkeit und Benutzbarkeit im Sinne von Barrierefreiheit hebt die Studie somit besonders hervor. Hinzu kommt die Wichtigkeit der zeitlichen Anbindung.

- Zudem soll eine Machbarkeitsstudie für ein länderübergreifendes Mobilitätskonzept für die Europaregion Tirol - Südtirol - Trentino erstellt werden. Das Ziel: Synergieeffekte für die Gesellschaft und die Individuen sichern. Aus dem Südtiroler Landtag sind zum Thema "Direktzug" bereits positive Zeichen und Beschlüsse zu vernehmen.

>>vorwärts Tirol unterstützt Initiativen wie die große Rodlauer-Studie und hat parallel dazu die Osttiroler Bevölkerung zur Mitarbeit aufgerufen. Online und in persönlichen Befragungen wurden über 500 Meinungen in den letzten Wochen festgehalten. Die Umfrage zeigte die Betroffenheit über die derzeitige Situation auf: "Wenn man für eine saubere Umwelt sein will, dann soll man nicht von einem umweltfreundlichen Zug auf einen luftverpestenden Omnibus umsteigen und die Pustertalstraße damit blockieren", meinte etwa ein Bürger aus Lienz. Eine Bürgerin aus Sillian machte ihrem Unmut Luft: "Die Damen und Herren der Landesregierung sollten einmal zur Hauptreisezeit mit dem Bus durchs Pustertal und über den Brenner fahren! Es gibt auch Menschen mit Behinderung, und wer einmal mit Krücken in einen Bus eingestiegen ist und noch eine Tasche oder Sonstiges mit hat, weiß wie beschwerlich das ist".

Der Osttiroler >>vorwärts Tirol Abgeordnete Josef Schett und >>vorwärts Tirol Parteiobmann Bgm. Hansjörg Peer fordern daher die grüne Landesrätin Felipe auf, die Bedürfnisse der Bevölkerung endlich zu berücksichtigen und am Stichtag der ÖBB (MO 30.6.) die Züge wieder zu bestellen.

Rückfragen & Kontakt:

>>vorwärts Tirol
Hansjörg Peer
Parteiobmann
Tel.: 00436648591303
hansjoerg.peer@tirol.gv.at
www.vorwaerts-tirol.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0001