Faymann besteht in ÖSTERREICH auf Steuerreform und Vermögenssteuer

Kanzler im ÖSTERREICH-Interview: "Wir brauchen gerechtere Steuern, welches Modell man konkret auswählt, muss man verhandeln." Zur ÖVP: "Das ist Polemik."

Wien (OTS) - Im Interview für die Tageszeitung ÖSTERREICH (Sonntagsausgabe) beharrt Bundeskazler Werner Faymann (SPÖ) auf einer Steuerreform 2015 und Vermögenssteuern. Faymann: "Wir müssen 2015 Steuern senken. Man braucht regelmäßig eine Steuerreform. Das war in der vergangenen Legislaturperiode so. Das ist jetzt so. Und wird auch in der nächsten wieder notwendig sein. Für mich ist das ein zentrales Stück der Regierungsarbeit."

Finanziert sollte die Steuerreform für Faymann unter anderem durch Vermögenssteuern werden. Der Kanzler: "Man muss ausdiskutieren, woher das Geld kommt. Aber Arbeit muss wieder mehr wert sein ... Wir brauchen gerechtere Steuern auf Vermögen, welches Modell man auswählt, muss man verhandeln."

Die Gegenargumente der ÖVP wären für Faymann nicht stichhaltig:
"Die Schweiz und Deutschland haben höhere Steuern auf Vermögen als wir. Wieso sollte da eine gerechtere Aufteilung bei uns nicht möglich sein? Weil 26 von 28 Ländern eine niedrigere Vermögensbesteuerung haben als wir, ist auch die Behauptung falsch, die Millionäre würden davonlaufen. Das ist Polemik."

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