Christian Ragger: Parteitag offenbart tiefe Krise der ÖVP Kärnten

Dauer-Agonie in der Stillstands-Koalition

Klagenfurt (OTS) - "Der heutige Parteitag der ÖVP Kärnten zeigt nur die tiefe Krise dieser schwarzen Landespartei", erklärt der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. Es stelle sich die Frage, wie lange es die ÖVP noch in der politischen Dauer-Agonie der Stillstands-Koalition mit der SPÖ und Grünen aushält. Schon in seinen ersten Wochen in der Landesregierung bekam Benger zu spüren, dass er für SPÖ und Grüne nur eine Art "Beiwagerl" sei. Die Grünen-Chefin Glawischnig habe die Kärntner ÖVP bereits öffentlich als einen solchen Zierrat verspottet.

Benger habe mit den Versäumnissen seiner Vorgänger zu kämpfen. "Diese ließen es zu, dass sich die SPÖ mit 37 Prozent der Stimmen 90 Prozent der Macht gesichert hat. Der jetzige VP-Chef muss daher zur Kenntnis nehmen, dass er es in der laufenden Regierungsarbeit mit einer de facto absoluten roten Mehrheit zu tun hat", meint Ragger. Wie lange könne der persönlich integre DI Benger bei den roten Personal-Einfärbungen und Machtaktionen wie die Zensur des wirtschaftspolitischen Berichtes zusehen", fragt Ragger. Es nehme nicht wunder, dass sich angesichts dieser Situation auch zunehmend Frust an der Basis der ÖVP breitmacht. "Es ist ein Pech für Benger, dass seine Wahl zum Obmann davon überschattet worden ist. Er übernimmt in dieser unglücklichen Partei eine politische Herkulesaufgabe, die fast unlösbar ist", so Ragger abschließend.

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