Karas: Sieg für Demokratie und kleine Länder

EU-Parlamentsvizepräsident begrüßt Nominierung Jean- Claude Junckers zum EU-Kommissionspräsidenten

Brüssel, 27. Juni 2014 (OTS) "Die Nominierung Jean-Claude Junckers ist ein Sieg für die Demokratie in der EU, weil zum
ersten Mal die Stimme der Wähler ausschlaggebend ist für die
Wahl des EU-Regierungschefs. Sie ist auch ein Sieg für die
kleinen Länder in der EU, weil damit deutlich ist, dass nicht
ein Land, nur weil es groß und mächtig ist, allen anderen
seinen Willen aufzwingen kann", so der österreichische Sieger
der Europawahl, Othmar Karas, heute in Wien. ****

Karas fordert, jetzt so schnell wie möglich mit der inhaltlichen Arbeit über ein "Regierungsprogramm" und mit der Auswahl der Kommissare der Mitgliedstaaten zu beginnen. "Es
ist ein Monat mit Machtstreit der Mitgliedstaaten vertan
worden, der besser für die inhaltliche Arbeit genutzt worden
wäre. Jetzt muss so schnell wie möglich der gemeinsame
Fahrplan von EVP und Sozialdemokraten für die nächsten fünf
Jahre festgelegt werden. Jean-Claude Juncker wird mit den Mitgliedstaaten über die Kommissare verhandeln", so der Parlamentsvizepräsident.

Dass das EU-Parlament am 15. Juli Jean-Claude Juncker zum
neuen Kommissionschef wählen wird, steht für Karas völlig
außer Zweifel: "Alle Parlamentsfraktionen mit Ausnahme der EU-Gegner haben sich verpflichtet, den Wählerwillen zu
respektieren. Es wird sicher eine überwältigende Mehrheit für Juncker geben", so der Parlamentarier abschließend.

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