"Hohes Haus" über das Milliardengrab Hypo

Am 29. Juni um 12.00 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Patricia Pawlicki präsentiert das ORF-Parlamentsmagazin am Sonntag, dem 29. Juni 2014, um 12.00 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Milliardengrab Hypo
Erstmals befasste sich diese Woche das Parlament mit dem Schuldenschnitt bei der Hypo. Ein Expertenhearing im Finanzausschuss machte deutlich, wie groß die Rechtsunsicherheit bei der Abwicklung der Bank ist. Vor dem Hintergrund fordert die Opposition mittlerweile die Insolvenz, die Regierung will aber am Hypo-Sanierungsgesetz festhalten. Die Investoren rüsten sich nun für Klagen und werden durch Gutachten bestärkt. Ein komplexer und teurer Rechtsstreit, der von den Höchstgerichten zu entscheiden sein wird, steht der Republik bevor. Michael Klonfar von den heftigen Hypo-Turbulenzen.

Dazu im Studio: der Budget- und Finanzsprecher der SPÖ, Kai Jan Krainer

Langsame U-Ausschussreform
Die Opposition verlangt seit Monaten einen Untersuchungsausschuss zur Causa Hypo. Gleichlang verweigert die Regierungsmehrheit ihre Zustimmung mit der Begründung, zuerst müsse die Verfahrensordnung modernisiert werden. Wollte man dies ursprünglich vor dem Sommer abschließen, ist jetzt von November die Rede. Claus Bruckmann fasst die Hürden zusammen und blickt auf die scheinbar unendliche Geschichte.

Gratisnachhilfe
Österreichs Eltern geben Jahr für Jahr Millionen Euro für Nachhilfestunden aus, weil sich bei ihren Kindern sonst kein schulischer Erfolg einstellen will - und das bereits in der Volksschule. Der Wiener Bildungsstadtrat, Christian Oxonitsch (SPÖ), reagiert jetzt darauf und kündigt für das kommende Schuljahr Gratisförderunterricht an. Die Bildungssprecher der Opposition sehen darin nur eine Reparaturmaßnahme. Bettina Tasser berichtet.

Mehr Anerkennung
Rund 3,3 Millionen Österreicherinnen und Österreicher sind ehrenamtlich tätig. Würden diese "Freiwilligen", wie sie auch genannt werden, als Arbeitskräfte in der Statistik mitgerechnet werden, so würde in Österreich die Beschäftigung um rund 6 Prozent steigen, das ergaben Berechnungen der Wirtschaftsuniversität Wien. Die Freiwilligen sind aber nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, sondern vor allem auch wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein Zeichen gelebter Demokratie. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer fordern jetzt Hilfe vom Gesetzgeber, um die Rahmenbedingungen für die Zivilgesellschaft zu verbessern. Dagmar Wohlfahrt hat Freiwillige vor den Vorhang gebeten.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.

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