Regner: Neues Wachstum und Steuerentlastung von Arbeit als EU-Prioritäten

SPÖ-EU-Abgeordnete schließt sich EU-Empfehlungen an und unterstützt ÖGB-Kampagne für Steuersenkung auf Faktor Arbeit

Wien (OTS/SK) - Im Rahmen des heutigen EU-Gipfeltreffens werden die Staats- und Regierungschefs über die Nominierung Jean-Claude Junckers zum Kommissionspräsident abstimmen. Gleichzeitig werden die Staatsoberhäupter in ihren Schlussfolgerungen auch eine Agenda mit den wichtigsten Prioritäten der kommenden Jahre präsentieren. "Mit Juncker und Schulz als Präsidenten der beiden wichtigsten EU-Institutionen werden wir gut zusammen arbeiten. Klar ist, dass die Politik der nächsten Jahre ihr Hauptaugenmerk auf Wachstum, Beschäftigung und den Kampf gegen Arbeitslosigkeit legen muss", betonte die SPÖ-EU-Abgeordnete Evelyn Regner am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.****

"Die Mitgliedstaaten der EU stehen vor unterschiedlichen Herausforderungen, aber die Notwendigkeit von mehr Investitionen unter Berücksichtigung von Beschäftigung, Armutsbekämpfung und Sozialem ist überall wichtig. Danach soll sich die EU-Politik richten", so Regner. Anfang Juni präsentierte die EU-Kommission ihre länderspezifischen Empfehlungen. "Österreich wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Abgaben- und Steuerbelastung der kleinen und mittleren Einkommen besonders hoch ist. Dieser Empfehlung und auch der ÖGB-Kampagne für eine Steuersenkung auf den Faktor Arbeit schließe ich mich voll und ganz an", sagte Regner. In anderen EU-Mitgliedstaaten, etwa in Frankreich, gebe es schon Vorstöße für eine Lohnsteuersenkung, so die Abgeordnete. "Wichtig ist, dass den ArbeitnehmerInnen am Ende mehr Geld in der Börse bleiben muss", betonte Regner abschließend.(Schluss)sc

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