Becker: Migrationsfrage ist ohne mehr europäische Zusammenarbeit nicht zu lösen

Neuer ÖVP-Sicherheitssprecher im EU-Parlament fordert anlässlich EU-Gipfels mehr Kompetenzen für Frontex und Engagement im Kampf gegen Schlepper

Brüssel, 27. Juni 2014 (OTS) Der neue Sicherheitssprecher der ÖVP im EU-Parlament, Heinz K. Becker, begrüßt die Beratungen der Staats- und Regierungschefs und fordert mehr Kompetenzen und Mittel für die europäische Grenzschutzagentur Frontex: "Die Migrationsfrage ist ohne mehr europäische Zusammenarbeit nicht zu lösen. Wenn US-Marineschiffe im Mittelmeer Migranten retten, dann beschuldigt alle Welt 'die EU', dass sie nichts unternehme. Frontex muss deshalb ausgebaut und gestärkt werden. Wir brauchen europäische Grenzschutzeinheiten, die diesen Namen auch verdienen und die selbst operativ tätig werden können. Diese Möglichkeit sollte nicht nur 'eruiert', sondern offensiv angestrebt werden. Darüber hinaus müssen wir im Kampf gegen Menschenhändler und Schlepper unsere Kräfte bündeln", so Becker heute zum Gipfel der Staats- und Regierungschefs. ****

"Die Europäische Union muss ihre gemeinsame Verantwortung wahrnehmen. Dazu müssen die rechtlichen Möglichkeiten geschaffen werden", fordert der ÖVP-Europaabgeordnete. Besonders wichtig sei auch die Kooperation mit Drittstaaten: "Wichtig ist, dass die Migranten erst gar nicht in die seeuntauglichen Boote steigen, sondern bei Bedarf Wege der legalen Migration nutzen", betont Becker. Deshalb seien auch Entwicklungshilfe, die Schaffung wirtschaftlicher Perspektiven in den Herkunftsländern und Migrationsabkommen notwendig.

Rückfragen & Kontakt:

Heinz K. Becker, MEP, Tel.: +32-2-284-5288,
heinzk.becker@ep.europa.eu
Daniel Köster M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-487-384784,
daniel.koster@ep.europa.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0004