APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker - Spindelegger, Bundespräsident Fischer und Kurz aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 20.06.2014 bis 26.06.2014 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche Vizekanzler und Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP). Das Vorhaben, Gläubiger der staatlichen Hypo Alpe Adria per Gesetz zu Zahlungen zu zwingen, zeitigte mittlerweile die ersten schwerwiegenden Konsequenzen in der Finanzwelt. Die Ratingagentur Moody`s stufte elf österreichische Banken herab. Finanzminister Spindelegger, der Hauptinitiator dieses gesetzlich verordneten Schuldenschnitts, war daraufhin heftiger Kritik ausgesetzt, unter anderem auch von der Oesterreichischen Nationalbank. Spindelegger zeigte sich unbeirrt und bezeichnete die Herabstufung als "sachlich nicht nachvollziehbar".

Als Neueinsteiger der Woche etablierte sich Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP). Nach wiederholten Beschwerden des Traiskirchner Bürgermeisters wegen der Überbelegung des Erstaufnahmezentrums in seinem Ort, schaltete sich Pröll unterstützend ein. Der Landeshauptmann bezeichnete die aktuelle Lage als "unzumutbar" für alle Beteiligten. Auch eine Sperre für Neuaufnahmen wollte Pröll nicht ausschließen und bat in Richtung der anderen Bundesländer um Unterstützung. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner verwies auf die Zusagen anderer Bundesländer, zusätzlichen Platz für Asylwerber zu schaffen.

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