"Europastudio" über "Alte Wunden und neue Gefahren - Das Erbe des Ersten Weltkriegs"

Am 29. Juni um 11.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Die Gedenkfeiern zur Erinnerung an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor genau 100 Jahren sollen Zeichen der Versöhnung setzen, allerdings reißen sie in Serbien und Bosnien alte Wunden auf. Aber nicht nur am Balkan befürchtet man die Auswirkungen und die Kettenreaktionen eines radikalen Nationalismus und Fundamentalismus. Die Gefahren lauern an mehreren politischen Fronten. Manche Beobachter/innen meinen sogar, 2014 drohe eine Art neues 1914. Die Ukraine-Krise und Russlands Griff nach Einflusszonen auf der Krim und in der Ostukraine, der Vormarsch der Fundamentalisten im Irak und Syrien, das Chaos im Nahen Osten und die Flüchtlingsströme aus Afrika beschwören die Gefahr eines Großbrandes durch Regionalkonflikte herauf. Sind die Institutionen der kollektiven Sicherheit, des friedlichen Konfliktausgleichs und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit imstande, verhängnisvolle Fehlkalkulationen auszuschließen?

Über die Lehren aus der Vergangenheit und die heutigen Gefahren von den Rändern her diskutieren am Sonntag, dem 29. Juni 2014, um 11.05 Uhr in ORF 2 im "Europastudio" unter der Leitung von Prof. Paul Lendvai:

Prof. Shlomo Avineri
Historiker und Politologe, Jerusalem

Prof. Karl Schlögel
Historiker und Autor, Berlin

Dr. Irina Scherbakowa
Politologin, Moskau

Dr. Janko Ferk
Richter, Schriftsteller und Literaturwissenschafter, Klagenfurt

Das "Europastudio" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.

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