Nächste Phase der Gürtelbrücken-Sanierung beginnt kommende Woche

Wien (OTS) - Mit kommender Woche beginnt die nächste Verkehrsphase im Rahmen der Sanierung der Gürtelbrücke. Da ein wesentlicher Teil der Arbeiten die verkehrssensiblen Auf- und Abfahrtsrampen betrifft, werden diese vor allem in den verkehrsärmeren Sommermonaten bzw. unmittelbar danach durchgeführt. Für die Befahrung werden sich in der nächsten Phase folgende Verkehrsumstellungen ergeben:

- Von Juli bis Oktober 2014, wird die Auffahrtsrampe vom Liechtenwerder Platz kommend instandgesetzt, wodurch in diesem Bereich die Rampe nur einspurig befahrbar ist. Vom Lichtenwerder Platz kommend wird in der Nacht (ab 22 Uhr) von Sonntag 29.06 auf Montag 30.06 umgestellt.

- Von Juli bis Oktober 2014, wird die Auffahrtsrampe von der Heiligenstädter Lände auf den neuesten Stand gebracht. Die geringe Breite mit nur einem Fahrstreifen in diesem Teilbereich erfordert eine Sperre der Auffahrtsrampe. Die Auffahrtsrampe Heiligenstädter Lände wird in der Nacht (ab 22 Uhr) von Montag 30.06 auf Dienstag 01.07 gesperrt.

- Für einen dreiwöchigen Zeitraum (voraussichtlich August) wird die Abfahrtsrampe von der Gürtelbrücke zur Brigittenauer Lände ebenfalls gesperrt.

Fakten zur Gürtelbrücke

Die Gürtelbrücke wurde in den Jahren 1962 bis 1964 errichtet und im Zuge der Verlängerung der U6 Anfang der 1990er Jahre umgebaut. Die Tragwerke der Gürtelbrücke sind in vielen Abschnitten deutlich sanierungsbedürftig.

Deshalb wurde 2012 mit den Instandsetzungsarbeiten begonnen, die in diesem Jahr fortgesetzt werden. Die Sanierung der Gürtelbrücke wird Ende 2015 abgeschlossen sein.

Die Gürtelbrücke ist als wichtige Verbindung zwischen dem nordwestlichen Teil Wiens und dem Donau- sowie Donaukanalbereich ein verkehrstechnisch sehr sensibler Bereich. In Spitzenzeiten sind rund 68.000 Fahrzeuge pro Tag auf beiden Richtungen der Gürtelbrücke unterwegs. Diese intensive Nutzung und der damit verbundene aktuelle Bauzustand erfordern nach 50 Jahren eine umfangreiche Brückensanierung.

Informationen für die alternative Routenplanung

Während der Bauzeit ist immer wieder mit Verkehrsüberlastungen zu rechnen, weswegen bereits im Vorfeld der Arbeiten eine Informationskampagne gestartet wird.

Für den Zeitraum der Sanierung wird der Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen. Unterstützung bei der Planung der Route mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Co. finden Sie unter: www.anachb.at

Rückfragen & Kontakt:

Sabine Cizek
Leiterin Öffentlichkeitarbeit
MA 29 - Brückenbau und Grundbau
Telefon: 01 4000 96945

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