FP-Heinreichsberger: Kulturbudget in Ottakring soll abermals erhöht werden

Für öffentliche Interessen fehlt das Geld an allen Ecken und Enden

Wien (OTS/fpd) - In der gestrigen Sitzung des Finanzausschusses kündigte die SPÖ-Vorsitzende Schneider an, die Mittel für die Kulturkommission im Voranschlag 2015 um weitere 10.000 Euro aufzustocken. Schon zu Beginn der Legislaturperiode wurde das Kulturbudget um 30.000 Euro erhöht, womit deutlich wurde, dass das Bedienen von zum Teil zweifelhaften Vereinen wichtiger ist, als Politik für die Bezirksbevölkerung zu machen. "Werden derzeit schon 150.000 Euro für der SPÖ zu Gesicht stehende und SPÖ-nahe Vereine ausgegeben, sollen diese nun weitere 10.000 Euro bekommen", kritisiert der Klubobmann der FPÖ-Ottakring, Mag. Georg Heinreichsberger.

Anstatt Vereine wie Voice of Diversity, afri Cult oder He, Otti W. zu fördern, hätte der Bezirk dieses Geld auch bedürftigen Familien und Mindestrentnern, beispielsweise in Form einer Unterstützung für soziale Belange auszahlen können. Außerdem musste im größten Ottakringer Park, dem Kongresspark, voriges Jahr aus Geldmangel die einzige Toilettenanlage abgerissen werden, erinnert Heinreichsberger. "Das Geld der Steuerzahler in den Kulturbereich umzuleiten statt für öffentliche Interessen zu verwenden ist ein Skandal der Sonderklasse! Auch der Rechnungshof zeigt dies in einer besonderen Variante auf. In seinem Tätigkeitsbericht Bund 2014/7 hält er fest, dass die Wiener Landesstellen des AMS Eingliederungsbeihilfen missbräuchlich in die Kunstförderung haben fließen lassen", so Heinreichsberger, der sich deshalb ganz klar gegen eine neuerliche Erhöhung des Kulturbudgets ausspricht. (Schluss) hn

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