FP-Haslinger: Sucht und Drogenstrategie 2013 - Kein Anschluss unter dieser Nummer

Wien (OTS/fpd) - Mit der Sucht- und Drogenstrategie 2013 hat Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely letzten Herbst die Optimierung des Wiener Drogenkonzeptes 1999 vorgestellt. Einen besonderen Stellenwert sollte dabei die Thematik Alkohol einnehmen. Aber wie so oft gehen bei der rot-grünen-Stadtregierung Theorie und Praxis unterschiedliche Wege, stellt Wiens FPÖ-Gemeinderat Gerhard Haslinger fest.

Denn auf der Homepage der Sucht- und Drogenkoordination Wien ist seit Wochen eine falsche Telefonnummer der im AKH angesiedelten "Ambulanz für Alkoholismusgefährdete" angeführt. Somit haben Menschen, neben dem ohnehin schwierigen ersten Schritt eine weitere Hürde zu nehmen, um einen Termin für die Behandlung oder einen Rat für ihre Krankheit zu bekommen. Auf diesen Umstand wurde Stadträtin Wehsely im Zuge einer mündlichen Anfrage am 25. Juni um 09.10 Uhr aufmerksam gemacht. Bis heute wurde der Fehler jedoch nicht korrigiert, obwohl die Stadträtin LAbg. Haslinger aufforderte, beim nächsten Mal nicht auf eine Fragestunde zu warten, um einen Missstand zu melden.

Es ist somit zu befürchten, dass die Sucht- und Drogenstrategie 2013 nur eine Willensbekundung ohne echte Erfolgsaussichten bleibt, auch wenn im kommenden Herbst mit dem Programm "Alkohol 2020" dem Alkoholismus begegnet werden sollte. Halinger: "Die FPÖ ist ein verlässlicher Partner, um todbringenden Suchtkrankheiten den Kampf anzusagen, aber für Lippenbekenntnisse stehen wir nicht zur Verfügung!" (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0002