FP-Guggenbichler: Dubiosen Verein "Freunde der Donauinsel" endlich transparent machen!

Nach der Privatisierung des öffentlichen Guts wird der Opposition die Möglichkeit zur Kontrolle verwehrt

Wien (OTS/fpd) - "Stellens a schriftliche Anfrage im Gemeinderat", blockte die SPÖ die Fragen von FPÖ-Gemeinderat Udo Guggenbichler nach dem dubiosen Verein "Freunde der Donauinsel" ab - wohlwissend, dass das wenig zielführend ist, da es sich um eine private Organisation handelt. Guggenbichler: "Es geschieht genau das, was wir befürchtet haben. Durch die Privatisierung hat die Opposition nun keinerlei Kontroll-Möglichkeiten mehr. Es hat den Anschein, als ob die Häupl-SPÖ die Donauinsel endgültig unter ihre Gewalt gebracht hätte und sie jetzt als ihr Eigentum betrachtet."

Dies sei umso verwerflicher, als der Vereinigung von Rot-Grün auch noch 200.000 Euro der Steuer- und Gebührenzahler nachgeschmissen wurden. Guggenbichler, der auch stellvertretender Vorsitzender des Umwelt-Ausschusses ist, zeigt sich tief enttäuscht: "Als sie die Donauinsel privatisiert hat, hat uns die zuständige Stadträtin Ulrike Sima zumindest noch Transparenz versprochen. Aber Fehlanzeige!"

Der Bedarf an Aufklärung wäre dringend gegeben. "Wir wissen weder, wer in diesem Verein das Sagen hat, noch ob es sich dabei nicht nur um ein virtuelles Konstrukt handelt", so Guggenbichler. Jedenfalls würden nicht einmal eingeschriebene Briefe beantwortet. Guggenbichler: "Wie Rot-Grün mit dem Eigentum der Wienerinnen und Wiener umgeht, ist bestürzend. Ich fordere die zugesagte Transparenz ein!" (Schluss)

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