Mitterlehner zu WIFO/IHS-Prognosen: Standort stärken und nicht mit neuen Steuerideen belasten

Wirtschaft als Partner unterstützen anstatt Investitionsklima mit neuen Steuerideen belasten - Exportstärke stützt Konjunktur trotz schwierigen internationalen Umfeldes

Wien (OTS/BMWFW) - In ihren neuen Konjunkturprognosen erwarten WIFO und IHS ein BIP-Wachstum Österreichs von 1,4 bzw. 1,5 Prozent im Jahr 2014. Im nächsten Jahr sollte sich die Dynamik weiter beschleunigen, Risikofaktoren sind aber die verhaltene Weltkonjunktur und internationale Krisenentwicklungen. "Inmitten eines schwierigen weltweiten Umfeldes müssen wir die heimische Wirtschaft mehr denn je als Partner unterstützen und dürfen die Unternehmen nicht mit neuen Steuerideen verunsichert werden. Daher sind die andauernden Diskussionen über neue Steuern und Belastungen von Betriebsvermögen absolut der falsche Weg", warnt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. "Das sendet genau die falschen Signale aus und belastet das Investitionsklima. Anstatt über neue Steuern nachzudenken, müssen wir uns den Spielraum für eine nachhaltige Entlastung zunächst durch Strukturreformen erarbeiten."

Als kleine, offene Volkswirtschaft kann sich Österreich nicht von der weltweiten Entwicklung abkoppeln. Auf Basis der vorliegenden Konjunkturprognosen ist Mitterlehner dennoch zuversichtlich für den weiteren Jahresverlauf, wenn sich die diversen Krisen nicht verschärfen, sondern gelöst werden. "Die Auftragseingänge und Auftragsbestände entwickeln sich bisher günstig, unsere Exportwirtschaft sollte heuer den vierten Exportrekord in Folge schaffen. Das stützt die Konjunktur und sichert Arbeitsplätze", so Mitterlehner.

"Entscheidend für ein stärkeres Wachstum ist, dass wir ein gutes Umfeld für Investitionen und Gründungen sichern, den bürokratischen Aufwand verringern sowie die Entwicklung neuer Produkte stärker unterstützen. Dazu laufen mehrere Maßnahmen und Initiativen", erläutert Mitterlehner. Neue Impulse setzen soll die Standortstrategie für Leitbetriebe, die gemeinsam mit zahlreichen CEOs erarbeitet wird. "Starke Leitbetriebe sichern Wachstum, Beschäftigung und Innovation und sind in der Wertschöpfungskette eng mit hunderten kleinen und mittleren Unternehmen vernetzt. Daher müssen wir die Rahmenbedingungen für sie schrittweise verbessern", so Mitterlehner.

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