Abschluss-Event der ORF-Initiative "Schule fürs Leben"

Conchita Wurst Special Guest der "Thema"-Reportage-Reihe "Das Experiment"

Wien (OTS) - Die ORF-Initiative "Schule fürs Leben" widmet sich seit März 2014 einem zentralen Thema unserer Gesellschaft: dem Thema "Bildung". Welche Chancen sehen Eltern für die Zukunft ihrer Kinder, vor welchen Problemen und Sorgen stehen die Jugendlichen selbst und unter welchem Druck stehen ihre Lehrerinnen und Lehrer, wenn sie aus jedem Kind das Beste herausholen wollen? Herzstück der von ORF-TV-Magazinchefin Mag. Waltraud Langer und ihren Teams umgesetzten Initiative war die Reportage-Reihe "Schule fürs Leben - Das Experiment" im Rahmen der Sendung "Thema", für die Projektleiter Christoph Feurstein und sein Team ein halbes Jahr die Lebensrealität von Jugendlichen des Gymnasiums Rahlgasse und der Neuen Mittelschule Gassergasse begleiteten.

Ein Ziel des Projekts war es, gegenseitige Toleranz zu fördern. Begeistert von dieser Idee hat auch Conchita Wurst die Serie verfolgt und dem von Christoph Feurstein moderierten Abschluss-Event im ORF RadioKulturhaus, bei dem die Schülerinnen und Schüler gestern, Mittwoch, 25. Juni 2014, in Anwesenheit von ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner und ORF-Magazinchefin Mag. Waltraud Langer ihre Projekte präsentierten, als Special Guest mit ihrem Song-Contest-Siegertitel "Rise Like a Phoenix" eine ganz besondere Note verliehen. Einen Bericht über die Abschlussveranstaltung, für die die Schülerinnen und Schüler ein spezielles Programm zusammengestellt haben, zeigt "Thema" am Montag, dem 30. Juni, um 21.05 Uhr in ORF 2.

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Die besten Bildungschancen für die vielen optimistischen, zielstrebigen, kreativen und einzigartigen jungen Menschen unseres Landes zu schaffen ist eine ganz zentrale Aufgabe unserer Gesellschaft. Wir als ORF haben mit der Schul-Initiative einen Beitrag geleistet, indem wir zusätzlich zur theoretischen Diskussion in die Praxis gegangen sind. Die Teams von 'Thema' und 'Heimat Fremde Heimat' haben sich in einer Langzeitbeobachtung die Lebenswelten der Schülerinnen und Schüler, deren Familien und der Lehrerinnen und Lehrer angeschaut und aufgezeigt, wo es die größten Sorgen gibt und wie man diese Sorgen konkret lösen kann. Im Kleinen, in unseren Projekten ist das Sorgenlösen gelungen, aber v. a. klar geworden, dass ALLE Kinder, egal woher, mit und ohne Migrationshintergrund wollen und können -wenn sie diese Chance bekommen."

ORF-TV-Magazinchefin Mag. Waltraud Langer: "Wir haben nicht einfach über Schule berichtet. Es geht um Sichtbarmachen, um Zuhören und Hinschauen in unserer Gesellschaft. Wir durften Gäste im Leben von Jugendlichen, ihren Familien, Lehrerinnen und Lehrern sein - und haben dabei einen kostbaren Einblick in die oft schwierige Lebensrealität gewonnen."

"Thema"-Projektleiter Christoph Feurstein: "Die letzten sechs Monate 'Schule fürs Leben' waren im wahrsten Sinne des Wortes ein Experiment. Es war eine intensive Zeit und sehr spannend. Wir haben es geschafft, jenen eine Stimme zu geben, die in der Bildungsdebatte eigentlich nie gehört werden - den Jugendlichen und ihren Familien."

Die einzelnen Programmpunkte im Überblick:

In einem für den ORF bisher einzigartigen Projekt präsentierte die Sendung "Thema" ab 17. März eine Langzeitbeobachtung der Lebensrealität von Jugendlichen zweier Schulklassen vom Gymnasium Rahlgasse und der Neuen Mittelschule Gassergasse, deren Eltern und Lehrer/innen. Für "Schule fürs Leben - Das Experiment" begleitete Christoph Feurstein mit seinem Team 16 Wochen lang Jugendliche, die mit 14, 15 Jahren an einem wesentlichen Punkt ihres Lebenswegs stehen, wurden in ihrem Alltag porträtiert: Schule weitermachen, Lehre beginnen, Schule abbrechen? Er lernte ihre Wünsche, Probleme und Ziele kennen, gemeinsam mit Lerncoaches wurden alte Talente ausgebaut und neue Fähigkeiten entdeckt.

"Heimat Fremde Heimat" startete am 16. März "Schule fürs Leben - Das Projekt", in dem eine Klasse des Slowenischen Gymnasiums in Klagenfurt und eine Klasse der Europäischen Mittelschule in Wien in fünf Workshops zum Thema Rassismus und Chancengleichheit zusammengearbeitet haben. Ergebnis sind u. a. die Projektzeitung "Better together" und ein "Schule fürs Leben"-Song.

Auftakt der ORF-Initiative war die "Am Schauplatz"-Reportage "Schule fürs Leben - Die Chancen" (13. März), die am Beispiel eines einzigen Wiener Bezirks zeigte, wie sehr noch immer der familiäre Hintergrund für Bildungschancen in Österreich ausschlaggebend ist. "heute konkret" stellte Schulinitiativen vor, die "Menschen & Mächte"-Dokumentation "Österreich darf nicht sitzenbleiben. Lehrer in der Krise?" (19. März) analysierte, warum der Beruf des Lehrers in wenigen Jahrzehnten so an Anerkennung verloren hat. Am Beispiel einer mit dem deutschen Schulpreis prämierten Schule war zu sehen, wie das Lernen der Zukunft ausschauen könnte. Wie hart Kinder und Jugendliche in Südkorea arbeiten müssen, um Spitzenleistungen zu erbringen, zeigte die anschließende "WELTjournal +"-Dokumentation "Südkorea -die Schulsklaven".

Nähere Informationen zur ORF-Initiative "Schule fürs Leben" sind unter http://presse.ORF.at abrufbar.

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