StR Ludwig: Betriebskosten-Guthaben für rd. 130.000 GemeindemieterInnen

Jahresabrechnung 2013: 58 Prozent aller MieterInnen erhalten von Wiener Wohnen durchschnittlich 80 Euro gutgeschrieben.

Wien (OTS) - Bis spätestens 30. Juni, so die gesetzlichen Bestimmungen, müssen alle MieterInnen die Betriebskostenabrechnung für das Jahr 2013 erhalten. Aus der Abrechnung der von der Hausverwaltung getätigten Ausgaben und den von den MieterInnen bereits geleisteten, monatlich vorgeschriebenen Beiträgen, ergibt sich entweder ein Guthaben oder ein entsprechendes Saldo, das mit einer Nachzahlung verbunden ist. Das Ergebnis der Betriebskostenabrechnung 2013, die Wiener Wohnen seinen Mieterinnen und Mietern nun zugesandt hat: Beinahe 130.000 Wiener GemeindemieterInnen bekommen ein Guthaben ausgewiesen. "Etwa sechs von zehn Mieterinnen und Mietern erhalten im Durchschnitt 80 Euro zurück", erklären Wohnbaustadtrat Michael Ludwig und Wiener Wohnen-Direktor Josef Neumayer. Für rund 42 Prozent der MieterInnen ergibt sich aus der Betriebskostenabrechnung 2013 eine Nachzahlung von durchschnittlich 70 Euro. ****

Verantwortungsvoll wirtschaften und serviceorientiert handeln

"Bei den Betriebskosten ist ein verantwortungsvolles Wirtschaften unumgänglich. Dabei muss man auch Vorsorge für eventuell ungeplant auftretende Dinge treffen. Somit bleiben die Mieterinnen und Mieter von einer drastischen Nachzahlung der Betriebskosten verschont. Gleichzeitig ist die Hausverwaltung bestrebt, die Vorschreibungen so zu kalkulieren, dass sie im Rahmen der erwartbaren Ausgaben liegen und angemessen sind. Die Jahresabrechnung 2013 macht deutlich, dass Wiener Wohnen auch im vergangenen Jahr seine Verantwortung als Hauverwaltung wahrgenommen hat", sagt Wohnbaustadtrat Ludwig. Auch das Kontrollamt - nunmehr Stadtrechnungshof - hat in einem im letzten Jahr erschienen Bericht dargelegt, dass die Betriebskosten zwischen 2006 und 2011 immer unter dem Schnitt für das Bundesland Wien lagen.

Transparent und verständlich

Die Betriebskostenabrechnung von Wiener Wohnen wird den Mieterinnen und Mietern in Form einer leicht verständlichen Aufstellung und einem Leitfaden mit den wichtigsten Erläuterungen und Erklärungen für einzelne Positionen und Fachausdrücke zugesandt. Dieser versucht, das oft komplizierte Zahlenwerk leicht verständlich darzustellen. Um, wenn nötig, auch einen näheren Einblick in die Unterlagen gewährleisten zu können, liegt in den Gebietsteilen die genaue Aufschlüsselung der Rechnungen auf. Interessierte MieterInnen können nach vorheriger Terminvereinbarung jederzeit Einsicht nehmen. Mieterbeiräte erhalten außerdem kostenlos einen USB Stick mit den detaillierten Daten der Wohnhausanlage. Auf Wunsch und gegen einen Kostenersatz ist dieses Service auch für alle anderen Mieterinnen und Mieter möglich. "Es ist uns wichtig, dass für Mieterinnen und Mieter die Abrechnung transparent und nachvollziehbar ist. Das wollen wir mit den verschiedenen Zusatzservices rund um die gesetzlich vorgeschriebene Bekanntgabe der Zahlen erreichen", so der Direktor von Wiener Wohnen, Josef Neumayer.

Ratenvereinbarungen möglich

Für all jene Wohnhausanlagen, bei denen eine Nachzahlung erforderlich ist, bietet Wiener Wohnen den Bewohnerinnen und Bewohnern bereits ab einem Betrag von mehr als 50 Euro automatisch die Form der Ratenzahlung an. (Schluss) str/kau

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Markus Stradner
Unternehmenssprecher Wiener Wohnen
0664/88757518
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