SP-Lindenmayr: Keine Rede von Gebührenerhöhung, Herr Kasal!

Wer lesen und zuhören kann ist klar im Vorteil!

Wien (OTS/SPW-K) - "Lieber Kollege Kasal, wer lesen kann ist klar im Vorteil, den im gesamten Garagenprogramm 2014 finden Sie keinen Hinweis auf irgendwelche Gebührenerhöhungen! Ihre Kaffeesud-Leserei entbehrt daher jeglicher Logik", bezieht SP-Gemeinderat und Verkehrssprecher Siegi Lindenmayr Position zu den abstrusen Mutmaßungen der FPÖ.

"Es hätte schon gereicht, wenn Sie in der gestrigen Sitzung des Wiener Gemeinderats aufgepasst hätten, denn da wurden die Beweggründe für das Garagenprogramm 2014 zur Genüge erläutert", setzt Lindenmayr fort.

Eine menschengerechte, anstatt einer autogerechten Stadt soll Wien werden, meinte schon der ehemalige Wiener Bürgermeister Franz Jonas. "Das beweist, dass bereits vor 50 Jahren die Sozialdemokratie schlau war und voraus dachte! Denn das Gesamtinteresse wiegt deutlich mehr, als das Interesse Einzelner", so der SP-Gemeinderat in der gestrigen Sitzung des Wiener Gemeinderates. In Niederösterreich nimmt man sich der Pendlerproblematik folgendermaßen an: "Jeder Kuhstall bekommt Lärmschutzwand - jeder Misthaufen eine Ortsumfahrung - Geld entlang der Stadtgrenze für Park & Ride-Anlagen nimmt die Niederösterreichische ÖVP aber nicht in die Hand - das ist nicht schlau! Darum handelt die Stadt Wien und entwickelte eine smarte Garagenstrategie, die dafür sorgt, dass Wien bis 2030 nicht in Autos erstickt. Schließlich soll bis dahin die Einwohnerzahl auf zwei Millionen steigen - auch der motorisierte Individualverkehr wird dadurch nicht weniger. Es bedarf daher vieler smarter Maßnahmen um diesen einzudämmen. Das Garagenprogramm ist eine davon", so Lindenmayr.

"Ich erinnere, dass es sich bei der Garagenstrategie 2014 um Kriterien handelt, unter welchen Voraussetzung die Stadt Wien künftig für Garagenbauten Fördergelder - also Geld der SteuerzahlerInnen -verteilt. Nicht mehr und nicht weniger, Herr Kollege Kasal! Wenn die Stadt Wien Geld ausgibt, ist es nur legitim, dass sie Regeln dafür festlegt", so der SP-Gemeinderat, denn ansonsten könnten unter baulichen Maßnahmen BewohnerInnen und AnrainerInnen leiden. "Das wollen wir ihnen ersparen!"

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