- 25.06.2014, 16:26:12
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VP-Dworak: Völlige Intransparenz bei Steinhofgründen
Wien (OTS) - "Dass sich die Stadtregierung nun auf die Brust schlägt
und behauptet, dass durch den Gemeinderatsbeschluss den Kaufvertrag
aufzulösen den Anliegen der Bevölkerung genüge getan wird, ist äußert
dreist", so ÖVP Wien Gemeinderat Planungssprecher Bernhard Dworak
anlässlich der heutigen Debatte zur Auflösung des derzeit noch
bestehenden Kaufvertrages und des Vorvertrages zwischen dem KAV und
der GESIBA über Bauplätze im Ostteil des Otto-Wagner-Areals.
"Als ein Ergebnis der Mediation wurde beschlossen ein Expertengremium
einzuberufen, das die Gebäude, Flächen und Bauplätze beurteilen soll.
Das Expertengremium hat sich dafür ausgesprochen, dass der
Kaufvertrag mit der GESIBA rückabgewickelt wird und anschließend der
GESIBA ein Baurecht mit genauen Auflagen einräumt. Jetzt wurde uns
zwar die Auflösung des ursprünglichen Kaufvertrags vorgelegt, aber
ohne konkrete Informationen wie das Baurecht aussehen wird", so
Dworak weiter.
"Wir werden leider völlig im Dunkeln gelassen, wie das Baurecht und
die entsprechenden Bedingungen konkret gestaltet sein werden. Die
Bürgerinitiative wurde nicht aktiv eingebunden und es wurden keine
Experten auf Vorschlag der Bürgerinitiative in das Gremium
aufgenommen. Wird die Bebauung der Steinhofgründe fortgeführt, dann
würde dies einen Anschlag auf ein denkmalgeschütztes Ensemble
bedeuten, welches von Otto Wagner stammt und weltweit ein Unikat und
planungstechnisches Meisterwerk darstellt. Angesichts dieser
eklatanten Intransparenz wird von uns dieser Akt abgelehnt", so
Dworak abschließend.
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