SP-Wagner: FPÖ Skandalisierungsversuche laufen ins Leere

Wien (OTS/SPW-K) - SP-Gemeinderat Kurt Wagner reagierte heute verständnislos auf eine Aussendung der FPÖ zum angeblichen Chaos im Gesundheitsbereich in Wien. "Lassen wir angesichts der üblichen FPÖ-Polemik doch die Fakten sprechen: Im AKH wurde gerade heute mit dem österreichweit einzigen PET-MR eine Millioneninvestition in die Wiener Spitzenmedizin präsentiert. Das Krankenhaus Nord hat diesen Monat termingerecht Dachgleiche gefeiert. Und im KAV sind keine TurnusärztInnendienstposten oder Ausbildungsstellen zur FachärztInnenausbildung vakant. Chaos sieht wahrlich anders aus", so Wagner.

Das AKH ist eine herausragende Zentralkrankenanstalt und führende medizinische Ausbildungs- und Forschungseinrichtung. "Mit der heutigen Aussendung zeigt die FPÖ leider einmal mehr, dass es ihr nicht um die bestmögliche medizinische Versorgung oder die Interessen der MitarbeiterInnen bzw. PatientInnnen geht. Stattdessen werden undifferenzierte Unterstellungen vorgebracht", betonte Wagner. Damit das AKH in Zukunft seine Stellung als international bedeutsame Krankenanstalt halten bzw. ausbauen könne, müssen die Medizinische Universität Wien und das AKH Wien enger zusammenarbeiten und Verwaltungsabläufe optimieren. "Stadträtin Wehsely hat hier bereits vor Jahren gehandelt und 2011 ein Reformprojekt zur effizienteren gemeinsamen Steuerung von Medizinischer Universität Wien und AKH Wien gestartet", so Wagner. "Ich finde es persönlich bedauerlich, dass die FPÖ in dieser Sache nicht das parteipolitische Hickhack beiseite lässt und die Reformen, die sie ja angeblich schon so lange einfordert, öffentlich unterstützt. Denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AKH, die täglich Außergewöhnliches leisten, haben es nicht verdient, Spielball einer politischen Auseinandersetzung zu werden", führte Wagner aus.

"Ähnlich durchsichtig ist die Kritik der FPÖ an dem Baufortschritt beim Krankenhaus Nord", erläuterte Wagner. Das neue Krankenhaus Nord ist ein wichtiger Eckpfeiler bei der Umstrukturierung und Modernisierung der Wiener Spitalslandschaft. Im modernsten Spital Österreichs werden pro Jahr 46.000 Menschen stationär versorgt, rund 250.000 Ambulanzbesuche werden jährlich stattfinden. "In den vergangenen Monaten hat sich die Opposition gegenseitig mit wilden Gerüchten über angeblich drohende Kostenexplosionen oder Zeitverzögerungen geradezu überboten. Der Rohbau wurde nun nach zwanzig Monaten Bauzeit termingerecht und im Kostenplan fertig gestellt, der Innenausbau hat schon begonnen. Nachdem sich die Kritik als reiner Skandalisierungsversuch der FPÖ entpuppt hat, versucht diese nun mit immer dramatischer klingenden Vorwürfen Stimmung zu machen", sagte Wagner.

Das Krankenhaus Nord wird eine unverzichtbare Stütze im Wiener Gesundheitswesen darstellen und bringt darüber hinaus auch wichtige Impulse für den Bezirk Floridsdorf. "Durch die über 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Angehörigen, die täglich zusätzlich nach Floridsdorf kommen werden, ist eine enorme Wertschöpfung für den Bezirk zu erwarten. Die neuen Geschäfte und Lokale unterstützen die positive wirtschaftliche Entwicklung des Bezirks. Aber anstatt diese Vorteile anzuerkennen, versucht die Opposition um jeden Preis einen Schaden für die Wienerinnen und Wiener herbeizureden. Jene Menschen nördlich der Donau, die auf das neue Krankenhaus warten, werden sich aber von diesen Unkenrufen nicht beeindrucken lassen. Denn die Wienerinnen und Wiener wissen, dass sie sich auf die Stadt verlassen können", so Wagner abschließend.

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