FP-Jung: Integration in Wien ein Misserfolgsmodell

Hohe Arbeitslosigkeit, Konflikte im Zusammenleben und Kriminalitätsstatistik zeichnen deutliches Bild

Wien (OTS/fpd) - "Zuwanderung muss hinsichtlich Größenordnung und Qualifikation gesteuert erfolgen, wenn sie erfolgreich sein soll. Sie kann auch auf Dauer kein Lösungsmodell für Geburtenrückgänge sein", kritisiert Wiens FPÖ-Integrationssprecher, Gemeinderat LAbg. Mag. Wolfgang Jung die rot-grüne Stadtpolitik.

Die Zuwanderung bis zum Ende der 80er Jahre war deswegen weitgehend problemlos, weil die Neubürger überwiegend aus dem europäischen Kulturraum kamen und durchgehend alphabetisiert waren. Der Spracherwerb erfolgte von ihnen in Eigeninitiative. Die Einwanderungswelle aus orientalischen und afrikanischen Staaten unterscheidet sich davon wesentlich. Der Versuch der SPÖ, durch Auslagerung der Verantwortung für die Integration sehr oft an parteinahe Vereine, hat sich als Pleitemodell erwiesen.

"Die hohe Arbeitslosigkeit, insbesondere bei Jugendlichen sowie Konflikte im Zusammenleben in den Gemeindebauten und auch die Kriminalitätsstatistik zeichnen ein deutliches Bild", so Jung, der weiters fest hält: "Besonders gefährlich ist allerdings die Radikalisierung von Teilen dieser Gruppe durch religiöse Fanatiker, die jetzt teilweise in der dritten Generation greift. Wir werden dadurch, ebenso wie durch den Missbrauch des Gastrechts durch ausländische Politiker in die Konflikte anderer Staaten hineingezogen, die dort sehr gewaltsam ausgetragen werden."

"Wir brauchen keine "Türkenkriege" in Österreich", stellt der Mandatar fest und kritisiert die Entwicklung der SPÖ in Wien, die offenbar bemüht ist, den Wählerschwund in den Reihen der Arbeiter durch Einbindung auch von radikalen Zuwandererorganisationen wettzumachen. "Da dürfen dann am 1. Mai sogar Gruppen wie die Revolutionäre Volksbefreiungspartei-Front mitmarschieren, die laut EU eine terroristische Vereinigung mit dem Ziel einer Zerschlagung der Türkei durch einen bewaffneten Kampf ist", schließt Jung und präsentiert in diesem Zusammenhang den Vorschlag für ein neues SPÖ-Logo. (Schluss) hn

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