FPÖ-Hofer an Niessl: Klares Nein zu Erbschaftssteuerphantasien

Wien (OTS) - Der dritte Präsident des Nationalrats, Ing. Norbert Hofer, hält in Richtung Landeshauptmann Niessl fest: "Österreich ist Höchststeuerland. Weitere Steuern, wie die Erbschaftssteuerphantasien der SPÖ oder aber auch die Erhöhung der Grundsteuern, lehnen wir Freiheitlichen klar ab! Immerhin geht es da um erarbeitetes Eigentum, das ohnehin schon mehrmals versteuert wurde. Die SPÖ will eine Enteignung der Bürger, die mit schönen Worten umschrieben wird."

Aus Sicht der FPÖ könne eine Steuerreform ohnehin ausgabenseitig finanziert werden. "Österreich hat einen 18 Milliarden Euro dichten Subventionsdschungel, der ausgelichtet werden könnte. Keine Worte hat Niessl dazu gefunden", bedauert Hofer.

"Gesprächsbereit sind wir bezüglich einer Schließung der Schere der Besteuerung von Erträgnissen aus Vermögen und Arbeit. Die Lücke muss allerdings von oben nach unten geschlossen werden, in dem man die Steuern auf Arbeit senkt und eine Verwaltungsreform durchführt", so Hofer.

Natürlich müsse es auch eine Bundesstaatsreform geben, damit verbunden auch eine Veränderung der Steuerkompetenzen, die den Ländern mehr Autonomie und Einnahmen zusichert. "Das würde auch zu einem Steuerwettbewerb unter den Bundesländern führen und - wie man am Beispiel Schweiz sehen kann - zu niedrigeren Steuern. Bedauerlich allerdings, dass Niessl die Schweiz nur wegen ihrer Vermögenssteuern als Vorbild hat", meint Hofer.

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