ORF III am Dokumontag: Start der ORF-III-Künstlergespräche und rätselhaften Todesflügen auf der Spur

Außerdem: Geisterstadt Venedig in der Doku "Das Venedig-Prinzip" und vom langen Weg zur Zweiten Republik in "Erinnerungen - Zeitzeugen erzählen"

Wien (OTS) - Ab Montag, dem 23. Juni 2014, gehen die ORF-III-Künstlergespräche in die nächste Runde: Über drei Wochen hinweg laden die "Kultur Heute"-Moderatoren Ani Gülgün-Mayr und Peter Fässlacher jeweils werktags um 19.40 Uhr hochkarätige Gäste - wie Florian Teichtmeister, Erni Mangold, Michael Heltau, Maresa Hörbiger, Nicole Heesters, Maria Happel u. v. a. - zum Gespräch. Den Auftakt macht Angelika Kirchschlager, die soeben von ihrer dreimonatigen Auszeit zurückgekehrt ist und zum ersten Mal über Burn-out-Gefahr spricht.
Um 20.15 Uhr untersucht die Dokumentation "Das Venedig-Prinzip" von Andreas Pichler die paradoxe Realität der schwimmenden Stadt: Während die Touristenströme zunehmen, wandern die Einheimischen immer mehr ab, so dass Venedig zur Geister- und Fassadenstadt wird. Rätselhaften Todesflügen auf der Spur ist ORF III dann ab 21.35 Uhr mit vier Dokumentationen über Flugzeugabstürze, die den Ermittlern nach wie vor Rätsel aufgeben: Rätselhafte Todesflüge: "MH370 - Das verschwundene Flugzeug" (21.35 Uhr) über die seit 8. März verschwundene Boeing 777 von Flug MH370, die bis heute nicht gefunden wurde; "Absturz in Smolensk - Der Tod des Präsidenten" (22.20 Uhr), "Rio - Paris - Todesflug AF447" (23.05 Uhr) und "Sekunden vor dem Unglück - Flug TWA800 - Explosion vor Long Island" (0.00 Uhr)
Um 1.00 Uhr lässt "Erinnerungen - Zeitzeugen erzählen" eine ganze Reihe verschiedener Menschen von ihren Erfahrungen im Österreich zwischen Ständestaat und zweiter Repubik erzählen: "Meilensteine -Der lange Weg zur Zweiten Republik".

Die Sendungen im Detail:

"ORF-III-Künstlergespräche: Angelika Kirchschlager im Gespräch mit Peter Fässlacher" (19.40 Uhr)

Sie hat sich vor kurzem eine Auszeit genommen ist und jetzt gerade wieder zurück von ihrer dreimonatigen Arbeitspause: Angelika Kirchschlager steht Moderator Peter Fässlacher im ersten ORF-III-Künstlergespräch Rede und Antwort. Dabei spricht sie zum allerersten Mal von ihrem Beinahe-Burn-out: "Ich glaube, ich war wirklich relativ kurz davor. Ich habe gemerkt, wenn ich jetzt nicht stoppe, dann kann man mich in der Klapsmühle besuchen." Außerdem spricht sie über ihre Karriere, die sie auf ihren Sohn Felix abgestimmt hat, und über das Mitzittern bei dessen Maturaprüfungen. In den nächsten Tagen zu Gast bei den ORF-III-Künstlergesprächen (jeweils um 19.40 Uhr): Maresa Hörbiger (24.6.), Michael Heltau (25.6.), Erni Mangold (26.6.), Florian Teichtmeister (27.6.), Maria Happel (30.6.), Lukas Plöchl (1.7.), Sona MacDonald (2.7.), Umut Dag (2.7.), Jazz Gitti (4.7.), Jasna Fritzi Bauer (7.7.), Nicole Heesters (8.7.), Ewald Palmetshofer (9.7.), Nikolaus Habjan (10.7.) und Heinz Zuber (11.7.).

"Das Venedig-Prinzip" (20.15 Uhr)

Venedig zieht Touristen aus aller Welt an. Und gleichzeitig wird die Stadt wird für Einheimische allmählich unbewohnbar, ganze Viertel stehen bereits leer. Von ihren Bewohnerinnen und Bewohnern längst verlassen, dienen sie nur noch dem Geschäft mit einem Mythos. Der Südtiroler Filmemacher Andreas Pichler ist in Venedig auf Spurensuche gegangen - nach dem, was von den ursprünglichen Bewohnerinnen und Bewohnern und der alten Substanz noch übrig ist, und nach dem, was sie systematisch zerstört.

Rätselhafte Todesflüge: "MH370 - Das verschwundene Flugzeug" (21.35 Uhr), "Absturz in Smolensk - Der Tod des Präsidenten" (22.20 Uhr), "Rio - Paris - Todesflug AF447" (23.05 Uhr) und "Sekunden vor dem Unglück - Flug TWA800 - Explosion vor Long Island" (0.00 Uhr)

Ab 21.35 Uhr widmet sich ORF III vier rätselhaften Flugzeugabstürzen, die allesamt bisher nicht ganz geklärt werden konnten. "MH370 - Das verschwundene Flugzeug" geht dem Rätsel um die seit 8. März verschwundene Boeing 777 von Flug MH370 nach. In der Dokumentation kommen anerkannte Luftfahrtexperten zu Wort. Sie erklären, inwieweit ein technischer Defekt die Unglücksursache sein könnte oder ob Terroristen hinter dem Verschwinden der Maschine stecken könnten. Hat der Kapitän die Boeing möglicherweise bewusst ins Unglück gesteuert? Einblicke ins Privatleben der Piloten und ein Vergleich mit anderen Flugzeugkatastrophen der vergangenen Jahrzehnte liefern interessante Aspekte zu diesem bisher einzigartigen Fall der Fluggeschichte. "Absturz in Smolensk - Der Tod des Präsidenten" nimmt im Anschluss jenen Flugzeugabsturz in den Blick, bei dem der polnische Präsidenten Lech Kaczynski vor vier Jahren ums Leben kam. In Polen wollen seither die Verschwörungsgerüchte nicht verstummen, die innenpolitische Gegner des Präsidenten oder russische Drahtzieher für den Absturz verantwortlich machen. Minutiös rekonstruiert diese Dokumentation den Hergang der Tragödie.
Vor MH370 galt der Absturz der Air France von Rio de Janeiro nach Paris als das größte Rätsel der jüngeren Luftfahrtgeschichte. Ein Airbus mit drei bewährten Piloten war in einer Routinesituation wie ein Stein vom Himmel gefallen und blieb trotz intensivster Suche monatelang unauffindbar. Die Dokumentation "Rio - Paris - Todesflug AF447" stellt anhand das Voice Recorders die letzten vier Minuten im Cockpit nach und zeigt, wie die Piloten bis zum Aufschlag auf dem Ozean in dem Datenchaos orientierungslos verloren sind.
Länger zurück liegt die Katastrophe, die "Sekunden vor dem Unglück -Flug TWA800 - Explosion vor Long Island" beleuchtet. New York, Juli 1996: Ein Jumbo der Fluggesellschaft TWA explodiert über Long Island und stürzt ab. 230 Menschen, darunter viele Schulkinder, sterben. Das FBI geht von einem Terrorakt aus - zumal die Olympischen Spiele von Atlanta bevorstehen. Doch auch nach intensiven Untersuchungen kann kein Beweis für einen Anschlag gefunden werden. Was löste die Katastrophe aus?

"Erinnerungen - Zeitzeugen erzählen: Meilensteine - Der lange Weg zur Zweiten Republik" (1.00 Uhr)

In dieser Folge schildern Zeitzeugen ihre sehr persönlichen Eindrücke und Erlebnisse von entscheidenden historischen Ereignissen der Ersten und der Zweiten Republik. Sie vermitteln ein authentisches Bild des langen Weges vom Ständestaat über den Anschluss an Hitler-Deutschland, die Wiedergeburt Österreichs im Jahr 1945 bis hin zum Staatsvertrag. Zu Wort kommen u. a. Marie Jahoda, Ruth Mayenburg, Viktor Matejka, Kurt Schuschnigg, Otto Habsburg, Bruno Kreisky, Simon Wiesenthal, Christian Broda und Franz Olah.

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