"matinee" am 22. Juni: Hans-Moser-Porträt und Doku über Surferparadies Malibu

Außerdem: "Die Kulturwoche"

Wien (OTS) - Er war ein begnadeter Schauspieler, Komiker und Filmstar mit zeitloser Popularität. Seine Wienerlied-Interpretationen sind legendär, ebenso sein liebenswürdiges "Granteln", seine schusselige Körpersprache und sein unnachahmliches Nuscheln. So bleibt der als Johann Julier (am 6. August 1880) geborene Publikumsliebling Hans Moser vielen in Erinnerung. Zum 50. Todestag des Volksschauspielers (am 19. Juni) fragt die "matinee" am Sonntag, dem 22. Juni 2014, um 9.50 Uhr in ORF 2 mit "Der ewige Dienstmann - Hans Moser im Porträt", wie der legendäre Wiener tatsächlich war und zeichnet ein differenziertes Bild des Privatmenschen. Zurück zu den Sixties und zum amerikanischen Surferparadies in Malibu führt bereits am Anfang des von Clarissa Stadler moderierten sonntäglichen ORF-Kulturvormittags, um 9.05 Uhr in ORF 2, eine weitere Ausgabe der Reihe "Strände der Sixties". Zum Abschluss wirft die "matinee" um 10.40 Uhr einen Blick zurück auf "Die Kulturwoche".

"Strände der Sixties - Surf forever: Malibu" (9.05 Uhr)

Dieser Teil der Dokuserie erzählt vom amerikanischen Surfer-Mekka Malibu und seinem Einfluss auf die Popkultur der 1960er Jahre. Beach Boys, Longboards, Bikinis, Grillpartys am Strand und sonnengebräunte Körper - Malibu wurde in den Sixties zum Surfer-Dorado und Schaufenster des amerikanischen Wohlstands. Denn nur eine Autostunde vom Strand entfernt liegt Hollywood. Dort entdeckten clevere Produzenten schon bald das Vermarktungspotenzial dieser Sportart, von der die kalifornische Jugend bis heute nicht genug bekommen kann. Regie: Emmanuel Blanchard, Emmanuelle Nobécourt, Samuel Lajus

"Der ewige Dienstmann - Hans Moser im Porträt" (9.50 Uhr)

Was zahllose Stimmen aus dem fachlichen Kollegenkreis bestätigen, gilt auch für Generationen eines verzauberten Publikums: Hans Moser war ein einzigartiger Menschendarsteller. Das Porträt von Wolfgang Liemberger zeichnet die Lebensgeschichte eines der beliebtesten Volksschauspieler im deutschen Sprachraum nach. Prominente Zeitzeugen und Wegbegleiter/innen erzählen, wie sie Hans Moser auf der Bühne und am Filmset erlebt haben. Mitglieder der Familie gewähren intime Einblicke in das private Leben des Künstlers und liebenswürdigen Grantlers mit einem Hang zum Geiz.
"Der Moser", wie die Wiener den vielbeschäftigten Schauspieler und Komiker schon in den 1930er Jahren nannten, verweist auf ein reich dokumentiertes Lebenswerk. Von seinen Anfängen auf der "Schmiere", in der Stummfilm-Zeit, beim Kabarett, dem Durchbruch mit dem Tonfilm bis zu den Bühnenauftritten - der Film kann mit rarem Archivmaterial aufwarten und weiß die eher unbekannten Seiten der Legende Hans Moser behutsam freizulegen.
Berührend erzählt die Nichte Lotte Michner die Geschichte ihres berühmten Onkels und zitiert mit subversivem Humor aus privaten Briefen. Sie führt u. a. auch in die legendäre "Moser-Villa" in der Wiener Auhofstraße.

Als Abschluss des ORF-Hans-Moser-Schwerpunkts zeigt ORF 2 bereits am Samstag, dem 21. Juni, um 13.25 Uhr den Spielfilm "Wir bitten zum Tanz", in dem Tanzschulbesitzer Hans Moser einen komödiantischen Konkurrenzkampf austrägt.

Die "matinee" ist auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Live-Stream und nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.

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