Gerstl: Hospizwesen gezielt fördern, statt aktive Sterbehilfe

Recht auf menschenwürdiges Sterben gewährleisten – Kardinal Christoph Schönborn und Österreichische Bischofskonerenz ernst nehmen

Wien, 18. Juni 2014 (ÖVP-PK) "Das Hospizwesen muss gezielt gefördert, mehr Mittel in die Palliativmedizin investiert und die Patientenrechte gestärkt werden", sagt ÖVP-Verfassungssprecher Wolfgang Gerstl zu den Empfehlungen von Kardinal Christoph Schönborn und der Österreichischen Bischofskonferenz, die klar für ein Sterbehilfeverbot in der Verfassung und den Ausbau der Hospiz-und Palliativ-Versorgung eintreten. "Das Recht auf menschenwürdiges Sterben muss gewährleistet sein. Selbstbestimmung heißt, nicht durch jemand anderen getötet zu werden. Daher sind die Empfehlungen der Bischofskonferenz ernsthaft zu diskutieren", so Wolfgang
Gerstl. ****

"Zahlreiche Maßnahmen wie Familienhospizkarenz mit Pflegekarenzgeld, die Verankerung der Förderbarkeit der Hospizversorgung im Pflegefonds, die Einführung der 24-Stunden-Betreuung, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht wurden bereits realisiert. Menschenwürdiges Sterben ist ein Grundrecht, für das die Politik die Rahmenbedingungen zu schaffen hat", erklärt der ÖVP-Verfassungssprecher. "Wir haben uneingeschränkte Achtung vor dem menschlichen Leben. Patient und Angehörige haben ein Recht darauf, die Anwendung aussichtsloser medizintechnischer Methoden abzulehnen." Wolfgang Gerstl betont abschließend: "Tötung auf Verlangen würde das Aus für alle Bemühungen um Hospizbetreuung und Schmerztherapien bedeuten. Die ÖVP steht deshalb für die Verankerung des Verbots von Tötung auf Verlangen in der Verfassung, gekoppelt mit dem Grundsatz 'Sterben in Würde'."

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