Frauenberger bei Dialogveranstaltung mit Wiener MigrantInnencommunitys

Nichtdiskriminierung ist ein Menschenrecht

Wien (OTS) - Auf Einladung der Wiener Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger kamen gestern, Dienstag, VertreterInnen verschiedener Wiener MigrantInnenvereine zu einem Dialogforum zusammen und diskutierten Maßnahmen im Bereich der Nichtdiskriminierung. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Prozesses Menschenrechtstadt Wien statt. "Wien ist als Menschenrechtstadt vorbildlich. Ausgehend von einem sehr hohen Niveau gibt es aber immer noch Luft nach oben", stellt Frauenberger zu Beginn fest. Gerade im Bereich der Nichtdiskriminierung wolle man sich daher, wie die Stadträtin erklärt, mit interessierten MultiplikatorInnen vernetzen und austauschen.

Über 100 interessierte VereinsvertreterInnen und ExpertInnen nutzen das Angebot um sich mit einzelnen Stellen der Stadt und Beratungsstellen auszutauschen. Am Programm standen Vorträge zu Rassismus und ungleicher Behandlung im Alltags- und Berufsleben. Ein weiterer zentraler Punkt war die Diskussion mit der Stelle zur Bekämpfung von Diskriminierung der Stadt Wien. Außerdem standen VertreterInnen vom Klagsverband zur Durchsetzung der Rechte von Diskriminierungsopfern und von der Gleichbehandlungsanwaltschaft für Fragen zur Verfügung.

Auf Initiative von Stadträtin Sandra Frauenberger startete die Stadt Wien 2014 einen Prozess, der ausgehend vom aktuell hohen Niveau die Wahrung der grundlegenden Rechte langfristig sichern und Wien zum internationalen Vorbild in Fragen der Menschenrechte machen soll. Wien soll sich als die Stadt der Menschenrechte positionieren und die Sensibilität für das Thema gefördert werden. Die Grundlage für den Prozess "Menschenrechtsstadt Wien" bietet der Menschenrechtsexperte Prof. Dr. Manfred Nowak mit der Studie "Wien - Stadt der Menschenrechte". Sie wurde am 10. Dezember 2013 zum Internationalen Tag der Menschenrechte auf Einladung von Stadträtin Sandra Frauenberger bei einer fachöffentlichen Veranstaltung im Rathaus vorgestellt. Der Prozess wird von der MA 17 koordiniert, die auch die Veranstaltung gestern Abend organisierte. (Schluss) bea

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