FP-Waldhäusl: Erweiterung der Pflegschaft für gleichgeschlechtliche Paare für FPÖ absolut tabu

Kinder dürfen unter keinen Umständen für ideologischen Geschlechterkampf missbraucht werden

St. Pölten (OTS) - "Für eine gesunde Entwicklung unserer Kinder bedarf es Mutter und Vater. Eine Erweiterung der Pflegschaft für gleichgeschlechtliche Paare kommt für uns daher nicht in Frage", so der freiheitliche Klubobmann Gottfried Waldhäusl im Zuge der heutigen Budgetdebatte. Es sei nicht nur wissenschaftlich belegt, dass Mütter und Väter eine völlig unterschiedliche Erziehungspraxis üben würden, namhafte Psychotherapeuten würden diese sogar als Grundbaustein für ein zufriedenes und glückliches Selbstbild jedes Menschen bezeichnen.

Medienberichten sei darüber hinaus zu entnehmen, dass alle Paare, die in den letzten fünf Jahren einen Antrag auf Pflegschaft gestellt haben, abgelehnt wurden, weil sie mehr deren Sexualität denn das Kindeswohl in den Vordergrund gestellt hätten. "Besonders Pflegekinder, die oft aus schwierigen sozialen Verhältnissen und zerrütteten Familien kommen, sollten in eine normale Familie integriert und nicht mit einer weiteren Herausforderung konfrontiert werden", so Waldhäusl.

Die FPÖ spricht sich daher heute klar für ein generelles Pflegschafts- und Adoptionsverbot für gleichgeschlechtliche Paare aus. "Nicht nur, dass die Erweiterung der Pflegschaft ein erster Schritt in Richtung Adoptionsrecht für homosexuelle Paare darstellen würde, das wir genauso ablehnen. Vielmehr geht es darum, mit aller Kraft zu verhindern, dass Kinder womöglich für einen ideologischen Geschlechterkampf missbraucht werden. Umso bedauerlicher ist es, dass ÖVP, SPÖ und Grüne das offensichtlich nicht so sehen", so Waldhäusl abschließend.

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