FP-Heinreichsberger: Schluss mit Wildwuchs an 30er Zonen in Ottakring

Studie beweist Effektlosigkeit

Wien (OTS/fpd) - Die FPÖ-Ottakring wird im Zuge der kommenden Bezirksvertretungssitzung am 26. Juni einen Antrag einbringen, in dem die zuständigen Stellen der Stadt Wien aufgefordert werden, umgehend den Wildwuchs an 30er Zonen in Ottakring zu beenden und die Ausweitung dieser Zonen auf schutzbedürftige Einrichtungen wie vor Schulen, Kindergärten und dergleichen einzuschränken. Zudem ist der weitere Ausbau an "baulichen Verkehrsberuhigungen" einzustellen und die bestehenden "verkehrsberuhigenden Einrichtungen" auf ihre Sinnhaftigkeit zu überprüfen, kündigt heute der Klubobmann der FPÖ-Ottakring, Mag. Georg Heinreichsberger an.

In Ottakring werden in zunehmendem Maße so genannte verkehrsberuhigende Maßnahmen mit Unsummen von Steuergeld vor allem mit dem Argument der Lärmverringerung und der Reduktion von Emissionen errichtet. Außerdem hat der Bezirk auf die Fläche bezogen mit über 60 Kilometer 30er Zonen im Wienvergleich einen enorm großen Anteil - obwohl die 50 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung in vielen Bereichen mehr als ausreichend ist, kritisiert Heinreichsberger.

Nun bestätigt eine Studie der Technischen Universität, Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik, dass es weder bei Tempo 30 noch durch verkehrsberuhigende Einrichtungen positive Effekte auf Luftqualität oder Treibstoffverbrauch gibt. Natürlich ist im Schutzbereich vor Schulen, Kindergärten und anderen vergleichbaren Einrichtungen die weitere Reduktion der Geschwindigkeit geboten, ein Wildwuchs wie er im Bezirk zu bemerken ist, aber gänzlich fehl am Platz, schließt Heinreichsberger. (Schluss) hn

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