Bundesminister Ostermayer: Volle Transparenz und Aufklärung in der Causa Burgtheater

Im Interesse der Steuerzahler setzt BM Ostermayer klare und verantwortungsvolle Schritte

Wien (OTS) - Nach der medialen Zitierung von Teilen des von Bundesminister Ostermayer im März in Auftrag gegebenen Gutachtens zur Klärung der Verantwortlichkeiten aller Organe des Burgtheaters im arbeits-, gesellschafts-, schadensersatz- und strafrechtlichen Sinne hält Bundesminister Ostermayer einmal mehr fest, dass es neben der raschen und vernünftigen Lösung der Krise auch seine Aufgabe ist, die Republik vor wirtschaftlichem Schaden zu bewahren.

"Ich habe am zweiten Tag meiner Amtszeit als Kunst- und Kulturminister den Rechnungshof gebeten, eine ausführliche Prüfung des Burgtheaters vorzunehmen, zeitgleich habe ich ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die bisherigen Verantwortlichkeiten aller Beteiligten überprüft hat und habe daraus die Konsequenzen, die rechtlich geboten waren, gezogen", so Bundesminister Ostermayer. "Wie von Dr. Springer selbst und von dem Gutachten bestätigt, trägt er eine Mitverantwortung an der vergangenen Krise. Diese reicht allerdings, laut den derzeit vorliegenden Unterlagen und dem darauf aufbauenden Gutachten, eindeutig nicht aus, um eine Entlassung im arbeitsrechtlichen Sinne rechtfertigen zu können."

Bundesminister Ostermayer weiter: "Eine Entlassung Dr. Springers würde derzeit ein erhebliches Prozessrisiko mit sich bringen. Es ist meine Aufgabe, wirtschaftlichen Schaden vom Steuerzahler abzuwenden. Deswegen ziehe ich es vor, mit dem Kopf, auf Basis von Fakten und rechtlicher Sicherheit, zu entscheiden, anstatt wild Köpfe rollen zu lassen."

Mit der Bitte um eine komplette Gebarungsprüfung des Burgtheaters durch den Rechnungshof wurde das höchste Kontrollinstrument der Republik eingeschaltet. Die Ergebnisse dieser Prüfung werden durch den Rechnungshof veröffentlicht, weitere Schritte behält sich Kunst-und Kulturminister Josef Ostermayer ausdrücklich vor.

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