Jenewein: ORF-Wien wohl schon ganz im Wahlkampf-Modus!

Trotz teuren ORF-Kamerateams vor Ort auf Berichterstattung über FPÖ-Klausur "vergessen"

Wien (OTS/fpd) - Wer hat, der hat - und offenbar hat der ORF reichlich! Gleich zwei hochbezahlte Mitarbeiter schickte der Staatsfunk am Dienstag zur Pressekonferenz anlässlich der Klausur des FPÖ-Landtagsklubs. Die hörten im Kreise ihrer Kollegen brav zu, filmten mit. "Dann hat den ORF-Wien aber wohl der Schneid verlassen", zeigt sich Wiens FPÖ-Landesparteisekretär BR Hans-Jörg Jenewein darüber irritiert, dass "Wien Heute" mit Chefredakteur Paul Tesarek letztlich - ganz im Gegensatz zu kostenfreien Privatsendern - auf eine Berichterstattung "vergessen" hat. Jenewein: "Das zeugt einerseits nicht gerade von einem effizienten Einsatz der Zwangsgebühren, andererseits wird Tesarek wieder einmal keineswegs seinem öffentlichen Auftrag gerecht." In der Charta des ORF steht nämlich in Punkt zwei ausdrücklich: Durch seine Informationsleistung nach den Qualitätskriterien der Objektivität, Unparteilichkeit und Meinungsvielfalt leistet der ORF einen konstitutiven Beitrag zur freien gesellschaftlichen Meinungsbildung nach demokratischen Grundsätzen.

Von der mangelnden Objektivität und Unparteilichkeit des Chefredakteurs von Häupls Gnaden zeigt sich Jenewein allerdings wenig beeindruckt. Ganz im Gegenteil: Er macht sich vielmehr Sorgen um das Unternehmen: "Mit seiner tiefroten Schlagseite treiben Tesarek und sein ORF-Wien noch die letzten an umfassender und unabhängiger Berichterstattung interessierten Seher hin zu den Privaten. Ich halte die Positionierung des Landesstudios als Produzent eines roten Nischen-Programms für falsch. Das umso mehr, als die Anzahl der potenziellen Adressaten laufend zurückgeht." Das Totschweigen der Freiheitlichen habe deren Wahltriumphe bisher genauso wenig bremsen können, wie die Talfahrt der Sozialisten. Jenewein: "Da sollte Tesarek sein politisches Gewicht einmal kritisch hinterfragen. Mit Streicheleinheiten des SPÖ-Bürgermeisters wird er seinen Chefredakteurssessel über das Jahr 2015 hinaus nicht retten können." (Schluss)

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