ORF III am Donnerstag: Ein Feiertagsprogramm zu Fronleichnam ganz im Zeichen des Pilgerns

Außerdem: "Gipfel-Sieg: Der Wille versetzt Berge - Josefine Obexer trifft Luis Durnwalder" und "Mariazeller Land - Geheimnisvolle Bergwelt"

Wien (OTS) - Am Donnerstag, dem 19. Juni 2014, präsentiert ORF III zu Fronleichnam ein Feiertagsprogramm ganz im Zeichen des Pilgerns. "Vom Ende der Welt bis zum Anfang" begleitet um 15.10 Uhr drei Österreicher auf ihrem langen Fußmarsch auf dem Jerusalemweg. Danach widmet sich eine Reihe an Sondersendungen den Wallfahrten in den Bundesländern Österreichs: "Auf der Spur Mariens durch Kärnten" (15.45 Uhr), "Wegzeichen - Marterln und Bildstöcke" (16.10 Uhr), "Das menschliche Maß - Pilgern in Salzburg" (16.40 Uhr) und "Begegnung mit dem Glauben - Pilgern und Wallfahren in Niederösterreich" (17.05 Uhr). Um 19.25 Uhr sprechen in der ORF-III-Sendung "Gipfel-Sieg: Der Wille versetzt Berge" der Südtiroler Altlandeshauptmann Luis Durnwalder und Josefine Obexer, die trotz Glasknochenkrankheit ihr Leben mit Freude meistert, miteinander über ihre ganz persönlichen Erfolge. Erich Prölls "Wilde Reise" führt um 20.15 Uhr in die geheimnisvolle Bergwelt im "Mariazeller Land".
Anschließend ist der Hauptabend wieder ganz dem Pilgern und dem Wunderglauben gewidmet: Um 21.05 Uhr suchen Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer und Andreas Vitásek im dritten Teil von Wolfgang Murnbergers Trilogie "Brüder" "Auf dem Jakobsweg" nach innerer und äußerer Harmonie. Wie nahe man Gott und dem Wunderglauben sein muss, um in "Lourdes" geheilt zu werden, hinterfragt danach um 22.40 Uhr Jessica Hausners Drama über eine junge Frau, die sich im Rollstuhl auf zum Wallfahrtsort macht. Mit Marienerscheinungen beschäftigt sich schließlich um 0.20 Uhr auch die Dokumentation "Die Muttergottes und ihre Erscheinungen", im Fokus stehen die beiden Marienerscheinungsorte Lourdes und Medjugorje.

Die Sendungen im Detail:

Pilgerschwerpunkt zu Fronleichnam: "Vom Ende der Welt bis zum Anfang" (15.10 Uhr), "Auf der Spur Mariens durch Kärnten" (15.45 Uhr), "Wegzeichen - Marterln und Bildstöcke" (16.10 Uhr), "Das menschliche Maß - Pilgern in Salzburg" (16.40 Uhr), "Begegnung mit dem Glauben -Pilgern und Wallfahren in Niederösterreich" (17.05 Uhr)

Ab dem frühen Nachmittag erscheint das Feiertagsprogramm auf ORF III zu Fronleichnam ganz im Zeichen der Suche nach innerer Ruhe und dem Wandern im Einklang mit dem Göttlichen. "Vom Ende der Welt bis zum Anfang" begleitet Johannes Aschauer, Otto Klär und David Zwilling, die ein halbes Jahr lang zu Fuß auf dem Jerusalemweg unterwegs waren. Im Anschluss widmet sich eine Reihe an Dokumentationen ganz heimischen Pilgerstätten: "Auf der Spur Mariens durch Kärnten" besucht den Kärntner "Marienpilgerweg", der von Maria Rojach nach Maria Luggau die 14 wichtigsten Marienwallfahrtskirchen des Landes in zehn Tagesetappen verbindet. Danach geht "Wegzeichen - Marterln und Bildstöcke" der Frage nach, welche Bedeutung die in christlicher Tradition errichteten Kleindenkmäler heute noch haben. "Das menschliche Maß - Pilgern in Salzburg" beleuchtet, wie Pilgern vonseiten der Kirche in Salzburg heute auch als neues Angebot aufgefasst wird, die Kirche wieder attraktiver erscheinen zu lassen. "Begegnung mit dem Glauben - Pilgern und Wallfahren in Niederösterreich" schließlich folgt den Spuren von Pilgern und besucht Pilgergasthöfe und Souvenirstände entlang der bekannten Routen und verdeutlicht damit auch Geschichte und wirtschaftliche Bedeutung des Pilgerns und Wallfahrens.

"Gipfel-Sieg: Der Wille versetzt Berge: Josefine Obexer trifft Luis Durnwalder" (19.25 Uhr)

Im Gesprächsdialog bei Barbara Stöckl treffen diesmal Josefine Obexer, die mit der Glasknochenkrankheit lebt, und der Südtiroler Altlandeshauptmann Luis Durnwalder aufeinander, die miteinander über ihre persönlichen "Gipfel-Siege" sprechen. Luis Durnwalder, 1941 in Südtirol geboren, war während seiner 25-jährigen Amtszeit als Südtiroler Landeshauptmann stets bekannt dafür, ein großes Herz für die sozial schwachen Menschen zu haben. Josefine Obexer, 1967 in Südtirol geboren, leidet unter der Glasknochenkrankheit und an einem Innenohr-Tumor. Doch sie schätzt ihr Leben auf ganz besondere Weise und meistert mit ihrem starken Willen ihre Lebensaufgabe bravourös und vorbildlich.

"Wilde Reise mit Erich Pröll: Mariazeller Land - Geheimnisvolle Bergwelt" (20.15 Uhr)

Auf seiner "Wilden Reise" in die österreichischen Nationalsparks zeigt Naturfilmer Erich Pröll diesmal das Land zwischen Ötscher und Hochschwab. Malerische Steinwogen, geheimnisvolle Höhlensysteme, eindrucksvolle Schluchten, wilde Wasser und weitläufige Wälder prägen die Region im Grenzgebiet zwischen Niederösterreich und der Steiermark, in der - inspiriert von diesen Naturerscheinungen -uralte Geschichten über Dämonen, Hexenberge und sagenhafte Goldschätze allgegenwärtig sind.

Pilgern, Wunder und Erscheinungen in den Spielfilmen "Brüder III -Auf dem Jakobsweg" (21.05 Uhr) und "Lourdes" (22.40 Uhr) sowie in der Dokumentation "Die Muttergottes und ihre Erscheinungen" (0.20 Uhr)

Auch der Hauptabend ist zu Fronleichnam in ORF III ganz dem Pilgern gewidmet. Zunächst steht er dritte Teil von Wolfgang Murnbergers tragikomischer Erfolgstrilogie "Brüder" auf dem Programm. Auf der Suche nach sich selbst begeben sich Ludwig, Adrian und Ernst Stadler (Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer und Andreas Vitásek) auf den Pilgermarsch nach Santiago de Compostela. Aus der anfangs ganz und gar nicht frommen Wallfahrt, auf der die alten Differenzen zwischen den "Brüdern" immer wieder aufbrechen, wird ein harter Weg, der die unterschiedlichen Männer um viele Einsichten und (Selbst-)Erkenntnisse reicher bis an den Atlantischen Ozean nach Finisterre führt.
Im Anschluss begleitet Jessica Hausners Spielfilm "Lourdes" die gelähmte Christine (Sylvie Testud) an den gleichnamigen Wallfahrtsort. Christine nimmt an einer Pilgerreise teil, obwohl ihr Wunderglaube fremd ist. In Lourdes erhebt sich die junge Frau aus ihrem Rollstuhl. Geheilt? Privilegiert? Oder letztlich doch von Gott verlassen? Eine österreichisch-deutsch-französische Koproduktion über den Glauben an ein Wunder. In den Hauptrollen spielen Sylvie Testud, Léa Seydoux, Gilette Barbier, Gerhard Liebmann und Bruno Todeschini. Danach beleuchtet die Dokumentation "Die Muttergottes und ihre Erscheinungen" die Marienerscheinungsorte Lourdes und Medjugorje, die jedes Jahr Millionen Pilger anziehen. Sie sind fasziniert von den mysteriösen Phänomenen und den Orten tiefer Frömmigkeit. Während die Erscheinungen von Lourdes offiziell anerkannt sind, zweifelt man jedoch bei denen in Medjugorje über die Echtheit. Nach welchen Kriterien werden solche Erscheinungen beurteilt? In welchem Zusammenhang stehen die Marienwunder mit politischen, wirtschaftlichen und ideologischen Bedingungen? Und was fasziniert gläubige Menschen immer wieder, sich an solche Orte zu begeben?

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