Vladyka: Wichtige Verbesserungen bei Kinderbetreuung

Verhandlungen zwischen Bund und Ländern bringen entscheidende Fortschritte

St. Pölten (OTS/SPI) - Gleichzeitig mit dem ersten Tag der Budgetdebatte im NÖ-Landtag fanden gestern auch die Verhandlungen des Bundes mit den Ländern über wichtige Verbesserungen in der Kinderbetreuung statt. "Es freut mich, ganz besonders auch für Niederösterreich, dass es in diesen Verhandlungen gelungen ist, wichtige Verbesserungen zu erreichen. Denn in unserem Bundesland ist schon vieles in der Kinderbetreuung umgesetzt worden, aber es ist trotzdem noch immer einiges zu tun", betonte die Familiensprecherin der SPNÖ, LAbg. Christa Vladyka, dazu. "Entscheidender Erfolg der Verhandlungen ist es, dass die 100 Millionen Euro Förderung für 2014 auch 2015 und 2016 noch zu 50 Prozent abgeholt werden können, damit wird der so wichtige Ausbau der Kinderbetreuung nochmals angestoßen. Auch, dass die sogenannten VIS-Plätze, die 47 Wochen im Jahr und mindestens neuneinhalb Stunden pro Tag geöffnet sein müssen, mit einer besonderen Förderung für die Personalkosten von 4.500 Euro statt nur 3.000 wie bei normalen Ganztagsplätzen gefördert werden ist ein wichtiger Schritt. Denn gerade hier geht es um die echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Derzeit haben in Niederösterreich nur knapp mehr als 20 Prozent aller Kindergärten nach 17.00 Uhr noch geöffnet, auch die Schließtage in den Ferien sind für viele berufstätige Eltern ein Problem", erläutert Vladyka die positiven Auswirkungen des Verhandlungsergebnisses.

Weitere wichtige Eckpunkte der Einigung zwischen Bund und Ländern sind die Erhöhung der Obergrenze der anerkennbaren Investitionen von 100.000 auf 125.000 Euro und dass für die Investitionen der Länder zur Kofinanzierung auch Investitionen von privaten Kinderbetreuungseinrichtungen eingerechnet werden können. "Kinderbetreuung ist kein Frauenthema, sondern sie geht beide Elternteile an, weil beide Geschlechter gleich viel Verantwortung für ihren Nachwuchs haben. Um daher auch für beide Elternteile eine echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die nicht etwa nur die persönliche Karriereplanung, sondern vor allem auch das Familieneinkommen und ganz besonders die spätere Pension beider Eltern sichert, gibt es noch einiges zu tun. Die nun erzielte Einigung wird sicher auch in Niederösterreich weitere wichtige Verbesserungen ermöglichen. Bleibt zu hoffen, dass dieser gute Kompromiss auch durch die entsprechende Beschlussfassung auf allen Ebenen fixiert wird und umgesetzt werden kann", so LAbg. Vladyka abschließend

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