AutoScout24-Studie: Österreicher weit über europäischem Schnitt bereit, für Sicherheitsinnovationen mehr zu bezahlen

Wien (OTS) -

  • Innovationen für Mittelklasse und Kleinwagen
  • Mercedes-Benz-Experten erklären die Ansätze des Automobilherstellers

Österreichs (und Europas) Autofahrer sind sensibel, wenn es um die Kosten für die Mobilität mit dem Auto geht. Beim Thema Sicherheit sind sie jedoch bereit, deutlich mehr beim Fahrzeugkauf zu investieren. Innovationen, die die Sicherheit der Passagiere erhöhen, würden sich 58 Prozent der Österreicher (43 Prozent der Europäer) mehr kosten lassen. Neuerungen, die Verkehrsrisiken für andere Teilnehmer minimieren, dürfen das Fahrzeug für 49 Prozent der heimischen Autofahrer (38 Prozent der Europäer) teurer machen. Das zeigt eine repräsentative Studie, die die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag von AutoScout24 unter 8.800 Europäern in sieben Ländern durchgeführt hat.

Existierende Systeme in allen Fahrzeugklassen einführen

Jeder Sechste (17 Prozent) würde für mehr Sicherheit bei den Passagieren sogar einen Aufpreis von über 10 Prozent in Kauf nehmen. Ein Achtel würde auch für eine höhere Sicherheit von Passanten und anderen Autofahrern über 10 Prozent mehr in ein neues Auto investieren (13 Prozent). Dabei zeigt die AutoScout24-Studie: Die Bereitschaft, mehr für Sicherheit auszugeben, beschränkt sich nicht auf die oberen Einkommensgruppen - sie ist in allen Gruppen stabil auf hohem Niveau. Für Dr. Michael Hafner, der bei Mercedes-Benz den Bereich für aktive Fahrsicherheit verantwortet, bedeutet das: In der Oberklasse eingeführte Technologien müssen schneller ihren Weg in die Serienausstattung der restlichen Fahrzeugklassen finden. Werden diese Technologien in der Breite ausgerollt, verbessere sich die Fahrzeugsicherheit insgesamt. Nichtsdestotrotz dürften diese Systeme die Kosten der Fahrzeuge in diesen Segmenten nicht sprengen: "Wir müssen die bestehenden Systeme günstiger machen", erklärt Hafner.

Passive Sicherheit: Schnelle Rettung ermöglichen

Mit Blick auf die passive Sicherheit ist für den deutschen Premiumhersteller eine schnelle Fahrgastrettung ein Entwicklungsschwerpunkt. Sollte sich ein Unfall nicht verhindern lassen, müssen Rettungskräfte schnell Zugang zu den Insassen erhalten. Dafür schalte sich das Innenlicht ein, Fenster würden einen Spalt weit geöffnet und Türen entriegelt. Bei der Fahrzeugsicherheit sieht Mercedes-Benz noch große Potenziale in der weiteren Vernetzung von aktiver und passiver Sicherheit. "Alle Maßnahmen der passiven Sicherheit sind meistens serienmäßig an Bord", fasst Professor Rodolfo Schöneburg, bei Mercedes-Benz für die passive Sicherheit zuständig, zusammen. Dadurch werde eine noch konsequentere Nutzung der Vorunfallphase durch PRE-Safe-Systeme möglich. So bezeichnet der Hersteller Systeme, die Unfälle vermeiden oder ihre Schwere mindern sollen.

Aktive Sicherheit: Unfälle verhindern

Sein Kollege Hafner betont deshalb die Bedeutung der aktiven Unfallprävention. Das ist auch den europäischen Befragten am wichtigsten: 82 Prozent wünschen sich vom Automobil der Zukunft eine automatische Gefahrenerkennung und ein aktives Eingreifen ins Fahrgeschehen, um es erst gar nicht zur Kollision kommen zu lassen. "Aus diesem Grund hat Mercedes-Benz damit begonnen, viele Fahrzeugmodelle serienmäßig mit Fahrerassistenzsystemen zur Kollisionsvermeidung auszurüsten. Von deren Schutzwirkung können alle Verkehrsteilnehmer profitieren, selbstverständlich auch Fahrer gehobenen Alters", prognostiziert Dr. Hafner dabei. Das deckt sich auch mit den europäischen Kundenerwartungen, die AutoScout24 ermittelt hat: Überdurchschnittlich häufig fordern die Über-50-Jährigen diese Funktion (86 Prozent der 50- bis 59-Jährigen, 84 Prozent der 60- bis 65-Jährigen).

Im Rahmen der AutoScout24-Studie "Unser Auto von morgen 2013/14" wurden insgesamt 8.800 Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren in sieben europäischen Ländern befragt (Österreich: 1.000, Belgien:
1.000, Frankreich: 1.450, Deutschland: 1.450, Italien: 1.450, Niederlande: 1.000 und Spanien: 1.450). Durchgeführt wurde die Befragung durch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Die Daten wurden im Zeitraum vom 07. Juni bis 08. Juli 2013 erhoben. Die Studie kann unter: www.unserautovonmorgen.de kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage unter presse@autoscout24.com.

Über AutoScout24:

AutoScout24 ist europaweit der größte Online-Automarkt. In Österreich hat AutoScout24.at rund 590.000 unterschiedliche Nutzer pro Monat (Stand: Jänner 2014, ÖWA), die auf AutoScout24.at nach Neufahrzeugen, Gebrauchtwagen, Nutzfahrzeugen und nun auch Motorrädern suchen und ist laut Vocatus AG die beliebteste Online-Fahrzeugbörse von Privatpersonen. Rund um die Uhr stehen ihnen rund 2 Millionen Fahrzeugangebote zur Verfügung. Rund 40.000 Händler nutzen AutoScout24 europaweit. AutoScout24 gehört zur Scout24-Gruppe mit ihren Marken FinanceScout24, FriendScout24, ImmobilienScout24, JobScout24 und TravelScout24. Scout24 ist ein Teil des Deutsche Telekom Konzerns.

Rückfragen & Kontakt:

Uschi Mayer
Unternehmenskommunikation
AutoScout24 AS GmbH
Rennweg 97-99 I A-1030 Wien
Mobil: +43 699 19423994
E-Mail: umayer@autoscout24.com
www.autoscout24.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ASC0001