NEOS fordert klare Worte von Ostermayer zu Bundestheater-Holding

Meinl-Reisinger: "Wie lange wird Georg Springer von Ostermayer noch gedeckt?"

Wien (OTS) - Bereits seit dem 20. Jänner 2014 liegt Minister Ostermayer der Rechnungshof Rohbericht zur Bundestheater-Holding vor. Wie jüngsten Presseberichten zu entnehmen ist, wird der Geschäftsführer der Holding Georg Springer darin schwer belastet. Spätestens seit April weiß der Minister auch durch eigens in Auftrag gegebene Rechtsgutachten, dass der Holding-Chef sein Vertrauen nicht mehr verdient.

"Ich versuche seit einem halben Jahr in unzähligen Anfragen und im Kulturausschuss mittels allen parlamentarischen Instrumenten vergeblich Ostermayers Mauer des Schweigens zu durchbrechen", so Beate Meinl-Reisinger, NEOS Kultursprecherin und Vorsitzende des Kulturausschusses. "Die Burgtheater-Krise wird immer mehr zu einer Springer/Ostermayer-Krise, da seit einem halben Jahr unnötig in die Länge gezogen. Nun sollen wir auch noch den Rechnungshof-Endbericht abwarten, obwohl im Rohbericht sowie in den Rechtsgutachten klar sein dürfte, dass es hier auch um ein grobes personelles Verfehlen von Geschäftsführer Springer geht. Nach all den bekannt gewordenen Details und auch aufgrund der Tatsache, dass Springer letztlich kaufmännisch verantwortlich für die Bundestheater ist, ist es geradezu denkunmöglich, dass er noch weiter das Vertrauen des BM Ostermayer genießt - wie dieser das noch im Kulturausschuss zum Ausdruck gebracht hat", so Meinl-Reisinger.
In diesem Zusammenhang weist die Kultursprecherin erneut darauf hin, dass nicht veröffentlichte Berichte, wie der forensische Bericht, der Rechnungshof-Rohbericht aber auch das Rechtsgutachten von DBJ regelmäßig den Weg in die Redaktionen finden. Dem Parlament jedoch werden sie nie zeitnah vorgelegt und die Kontrollrechte des Parlaments damit de facto ausgeschaltet. "Dass dem Minister der Parlamentarismus derart wenig wert ist, müssen wir zur Kenntnis nehmen. Zum Wohl der Bundestheater appelliere ich jedoch an den Minister hiermit ein weiteres Mal: Sprechen Sie endlich klare Worte hinsichtlich der Verantwortung von Georg Springer! Ermöglichen Sie den Bundestheatern endlich einen Neustart!", so Meinl-Reisinger abschließend.

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