"Monster Jobwechsler Studie 2014/2": Knapp ein Viertel denkt über Jobwechsel nach

Schwerpunkt "Arbeitsklima in Österreich": Alt und Jung vertragen sich sehr gut

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Im Arbeitsalltag sind wenige Konflikte zwischen den Generationen vorhanden, ist eine Kernaussage der fünften repräsentativen Monster Jobwechsler Studie. "Nur rund jeder Zehnte beklagt sich zumindest stark über die Zusammenarbeit mit älteren bzw. jüngeren Kollegen", so Mag.(FH) Barbara Riedl-Wiesinger, Country Manager & Sales Director Monster Worldwide Austria GmbH. "Die Mehrheit der ArbeitnehmerInnen ist also der Meinung, dass in den Unternehmen fast keine Generationskonflikte herrschen. Damit unterscheidet sich die Sicht der Arbeitnehmer wesentlich von der Rekrutierungspolitik der Unternehmen. Die Unternehmen sollten sich überlegen mehr ältere Arbeitnehmer anzustellen, schon allein, um dem Fachkräftemangel begegnen zu können."

"Auch wenn es kaum Spannungen zwischen jüngeren und älteren Arbeitnehmern gibt, so werden diesen beiden Gruppen dennoch sehr unterschiedliche Kompetenzprofile zugeschrieben", so DDr. Paul Eiselsberg, Senior Research Director, IMAS International. "Während die Jüngeren eher als freizeitorientiert (44%), hektisch (40%) und innovativ (39%) angesehen werden, gelten die Älteren vorrangig als gute Führungskräfte (45%) mit Vorbildfunktion (58%), die erfahren (74%) und besonnen (44%) sind. Dennoch scheinen diese Unterschiede kaum für Spannungen zwischen den Generationen am Arbeitsplatz zu sorgen." Die Studie weist ein Sample von 1010 Befragten aus.

Zusammenarbeit zwischen den Generationen ist harmonisch

Auch bei der Zusammenarbeit ist erkennbar, dass Harmonie unter älteren und jüngeren Arbeitnehmern vorherrscht: Sehr selten wird einer der eher negativen Aussagen im Hinblick auf die andere Generation voll und ganz zugestimmt. Die Hälfte der unselbstständig Erwerbstätigen (50%) hat zumindest einigermaßen den Eindruck, dass ältere Arbeitnehmer sich nichts mehr sagen lassen. Rund zwei Fünftel bestätigen auch die Aussagen, dass ältere Arbeitnehmer nicht mehr so schnell mitkommen (41%) und von den neuen Technologien und Programmen nichts verstehen (40%). Keine Mehrheit finden die Aussagen, dass ältere Arbeitnehmer bei gleicher Leistung zu viel verdienen (28%) und dass ältere Arbeitnehmer nur noch an ihre Hobbys denken (15%).

Ergebnisse der Jobwechsler Studie 2014/2

Knapp ein Viertel der unselbstständig Erwerbstätigen in Österreich hat in den letzten Monaten schon einmal daran gedacht, den aktuellen Arbeitgeber zu wechseln. Für beinahe dreimal so viele Befragte (72%) war dies jedoch noch nicht der Fall. Somit ist der Anteil an Arbeitnehmern mit Wechselabsichten im Vergleich zum Herbst 2013 um zwei Prozentpunkte gestiegen. Naturgemäß haben vergleichsweise weniger Personen über 50 Jahren (21%) einen Jobwechsel in Betracht gezogen. Der Hauptgrund für einen allfälligen Jobwechsel liegt stärker denn je in einem zu geringen Gehalt (58%).

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