Stronach/Steinbichler: Marktordnungsgesetz setzt Ungerechtigkeiten fort

Wirtschaftliche Lage der Bauern wird weiter verschärft

Wien (OTS) - "Mit der Mehrheit der Regierungsparteien wurde in der gestrigen Nationalratssitzung das Marktordnungsgesetz durchgepeitscht, ohne dass die Streichung der Mutterkuhprämie, die Schlechterstellung des Grünlandes und die Besteuerung der Arbeit durch Vieheinheiten- und Milchzuschläge in irgendeiner Weise ausgeglichen wurden", kritisiert Team Stronach Agrarsprecher Leo Steinbichler.

In diesem Zusammenhang pocht Steinbichler erneut auf eine nachvollziehbare Herkunftskennzeichnung bei Fleisch - "zum Schutze der Konsumenten und der kleinen bäuerlichen Familienbetriebe"- , damit regionale Produkte klar von ausländischen Importen unterschieden werden können. Steinbichler betont zudem, wie wichtig die Fortführung der nationalen Milchquote - analog zur Rübenquote bis 2018 - für die Zukunft der Milchbauern sei.

Steinbichler appelliert an Landwirtschaftskammerpräsidenten Hermann Schultes, diesen Forderungen im Sinne der Bäuerinnen und Bauern nachzukommen. Der Team Stronach Agrarsprecher verwies diesbezüglich auch auf den Umstand, dass nur 25 Prozent der sogenannten "Bauerngelder" auf den aktiven Bauernhöfen ankommen und fordert eine transparente Darstellung der Mittelverwendung im nächsten Grünen Bericht.

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