VP-Leeb ad Schule Kinkplatz: Pleiten, Pech und Pannen

Wien (OTS) - Als "charakteristisch und symptomatisch" für das Versagen der Stadt Wien bei Bauprojekten bezeichnete heute die Bildungssprecherin der ÖVP Wien LAbg. Isabella Leeb die Posse rund um den Sanierungsfall der neuen Informatik-Mittelschule am Kinkplatz. Demnach kann mit der dringend notwendigen Sanierung nicht begonnen werden, weil die Stadt nicht über die erforderlichen Pläne verfügt -diese werden von der Sachwalterin des Planers zurückgehalten.

Obwohl erst 1994 um rund 60 Millionen Euro errichtet, ist die Schule seit Beginn auch ein Fall für die Gerichte, wie auch Medien ausführlich berichteten. Nach einem acht (!) Jahre dauernden Rechtsstreit mit ausführenden Firmen musste der Steuerzahler 2005 noch einmal 825.000 Euro für den "ewigen Sanierungsfall" Kinkplatz nachschießen. Die Pannen reichen von Wassereintritten bis zu Problemen mit dem Kanal sowie nicht funktionierenden Außenjalousien, die allerdings dringend erforderlich sind, da das Gebäude auf Grund seiner Konstruktion aus Glas und Stahl im Winter zu kalt und im Sommer zu heiß ist.

Angesichts der offensichtlichen Überforderung des Ressorts fordert Leeb einmal mehr ein zentrales, professionelles Bau- und Sanierungsmanagement für Wien. "Man muss endlich einsehen, dass man nicht in der Lage ist, Bauprojekte im Vorbeigehen und so nebenbei durchzuführen. Die Liste der Wiener Bauskandale wird täglich länger (KH Nord, Stadthallenbad, Zentralfeuerwache, etc.). Es wird Zeit, hier endlich zu handeln und die Forderung der ÖVP Wien umgehend umzusetzen", so Leeb abschließend.

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