SoHo zu Öffnung der Ehe: "Wir wollen nicht länger warten!"

Djundja/Frasl/Gössl/Menclik/Leiblfinger/Schiffer/ Traschkowitsch fordern: Ehe öffnen!

Wien (OTS/SK) - "Viel wurde in der Vergangenheit in Richtung Gleichstellung und einer diskriminierungsfreieren Gesellschaft erreicht, vieles ist jedoch noch zu tun. Stillstand darf es keinen geben", betonen Peter Traschkowitsch, Bundesvorsitzender der Sozialdemokratischen LSBTI Organisation und seine Stellvertreter_innen Georg Djundja, Angelika Frasl, Martin Gössl, Michaela Menclik, Michael Leiblfinger und Gabriele Schiffer am Freitag gegenüber dem SPÖ Pressedienst. ****

Mit dem Eingetragenen Partnerschafts-Gesetz und der Anpassung in den Begleit- und Materiengesetzen habe die SPÖ "eine wichtige Weichenstellung zu mehr Gleichheit und gegen Diskriminierung vorgenommen - trotz unzähliger negativer Zurufe von Konservativen und Rechten", so die einhellige Meinung der Mitglieder der SoHo-Landesvorstände von Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Wien. "Es wurden damit erste wichtige Akzente gesetzt, aber fünf Jahre danach ist das zu wenig. Schwule und lesbische Paare können heute offiziell einen Bund fürs Leben schließen, aber eingetragene Partner_innen haben dadurch noch längst nicht alle gleichen Rechte wie Eheleute", kritisiert Traschkowitsch.

Weitere wichtige und maßgebliche Umsetzungen fehlten noch und müssen rasch umgesetzt werden, fordern die SozialdemokratInnen. "Wir wollen die Ehe sukzessiv öffnen und die Möglichkeit zur Fremdkindadoption sowie eine Verbesserung der Rechte von Trans* Personen und intersexuellen Menschen. Wir haben noch einige Schritte in Richtung der völligen Gleichstellung zu gehen", so Traschkowitsch weiter.
Es sei ein "Armutszeugnis", dass Lesben und Schwule gezwungen seien, ihre Rechte bei europäischen Institutionen oder österreichischen Höchstgerichten einzuklagen.

Traschkowitsch appelliert an die konservativen Regierungsvertreter, "gesellschaftspolitisch in Österreich 2014 anzukommen und die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen".

"Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten demonstrieren morgen ab 14 Uhr bei der Wiener Regenbogenparade gemeinsam, um endlich gleiche Rechte für Lesben, Schwule, Trans* Personen und intersexuelle Menschen durchzusetzen", so die SoHo-Vorstandsmitglieder abschließend. (Schluss) sc/mp

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