Regenbogenparade: vida solidarisch für diskriminierungsfreie Gesellschaft

Wien (OTS/ÖGB) - "Die Regenbogenparade setzt wieder ein deutliches Zeichen gegen die Diskriminierung und Benachteiligung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender-Personen und intersexuellen Menschen", sagt Gottfried Winkler, Vorsitzender der Gewerkschaft vida. Die vida nimmt morgen, Samstag, mit einem eigenen Wagen an der Regenbogenparade am Wiener Ring teil. Nach wie vor haben noch viele Schwule, Lesben und Transgender-Personen Probleme am Arbeitsplatz und sind mit Vorurteilen, Ablehnung oder offener Homophobie und Transphobie konfrontiert, so Winkler: "Die vida setzt sich deshalb bei der Regenbogenparade solidarisch für die Menschenrechte und eine diskriminierungsfreie Gesellschaft ein."++++

Als größte Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft in Österreich mit zahlreichen Berufsbildern sei die vida ein Inbegriff der Vielfältigkeit, so der vida-Gewerkschafter weiter. Die Gewerkschaften und die BetriebsrätInnen seien Verbündete, wenn es darum gehe, Rechte einzufordern und durchzusetzen. Deshalb würden politische Forderungen wie beispielsweise eine Öffnung der Ehe, Durchsetzung der Sukzessiv-(Adoption des zuvor vom anderen Lebenspartner adoptierten Kindes) und Fremdkindadoption sowie das sogenannte Levelling up (gesetzliches Verbot von Diskriminierungen aufgrund der sexuellen Orientierung auch außerhalb der Arbeitswelt mit Recht auf Schadensersatzansprüche) von der vida unterstützt, betont Winkler.

ÖBB-Konzernbetriebsratsvorsitzender Roman Hebenstreit, Vorsitzender der vida-Sektion Verkehr, nimmt gemeinsam mit ÖBB-Lehrlingen auf dem ÖBB-Wagen an der Regenbogenparade teil: "Diversität ist im ÖBB-Konzern groß angeschrieben. Nicht umsonst haben die ÖBB für herausragende Leistungen im Diversity Management den Diversitätspreis der Wirtschaftskammer erhalten."

Beim Diversity Management in den ÖBB gehe es um die Sicherstellung von Antidiskriminierung und Gleichbehandlung ohne Ansehen des Geschlechts, des Alters, der Ethnie, der sexuellen Orientierung oder einer Behinderung. Die Schaffung und Umsetzung von Programmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern sei das Ziel. "Das wird selbstverständlich vom Konzernbetriebsrat unterstützt, denn Gleichbehandlung müsste heute eigentlich schon überall eine Selbstverständlichkeit sein", betont Hebenstreit.

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