Wiener Linien gegen Gewalt!

Gemeinsamer Aktionstag von Wiener Linien, Belegschaftsvertretung und Öffi-Stadträtin Brauner

Wien (OTS) - Am heutigen Freitag setzen Wiener Linien, Belegschaftsvertretung und Öffi-Stadträtin Renate Brauner ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an MitarbeiterInnen der Wiener Linien. In den letzten Monaten ist es zu einigen niederträchtigen Übergriffen gegen Personal der Wiener Linien gekommen. Vergangene Woche wurde daher ein Fünfpunkteprogramm präsentiert, um zusätzlich zu den bereits getroffenen Sicherheitsmaßnahmen weitere zu ergreifen. Heute sollen nun auch die Fahrgäste der Wiener Linien durch öffentlichkeitswirksame Aktionen für die Problematik sensibilisiert werden.

Öffi-Stadträtin Renate Brauner ist die Sicherheit der MitarbeiterInnen und natürlich auch der Fahrgäste ein zentrales Anliegen: "Dafür ist es wichtig, Maßnahmen zu setzen. Darum haben wir auch erst vor wenigen Tagen 2 Millionen Euro für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen bereitgestellt", so Brauner. "Genauso wichtig ist aber die Sensibilisierung der Öffentlichkeit. Darum unterstütze ich den heutigen Aktionstag. Wien ist eine sichere, weltoffene und tolerante Stadt. Wir wollen, dass sich die Menschen hier friedlich und mit Respekt begegnen. Dafür setzen wir heute gemeinsam ein Zeichen."

Geschäftsführung und Belegschaftsvertretung der Wiener Linien ist in diesen symbolischen Fragen ein gemeinsames Vorgehen besonders wichtig. "Die Angriffe auf unsere Kolleginnen und Kollegen müssen aufhören!", so Michael Bauer, Vorsitzender des Zentralbetriebsrates. "Wir verhandeln noch über weitere Sicherheitsmaßnahmen, wollen aber auf alle Fälle auch unsere Fahrgäste darauf aufmerksam machen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wiener Linien zu unterstützen." Und auch die Geschäftsführung der Wiener Linien sieht im Aktionstag gegen Gewalt ein wichtiges Signal: "Die verstärkte Sicherheit am Fahrerplatz, der Ausbau der Videoüberwachung und der Einsatz modernster Fahrzeuge sind Maßnahmen, von denen wir uns mehr Sicherheit für unser Personal erwarten", fasst Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer die zentralen Punkte aus dem neuen Sicherheitspaket zusammen. "Letztlich ist aber auch entscheidend, dass in der Gesellschaft breit über Gewalt reflektiert wird. Darauf wollen wir heute hinweisen", so Steinbauer und Bauer.

Um 11.00 Uhr bleiben Fahrzeuge drei Minuten stehen So werden um 11.00 Uhr alle Verkehrsmittel der Wiener Linien für drei Minuten angehalten; eine Durchsage wird auf die Problematik aufmerksam machen und auf Möglichkeiten zur Unterstützung und Solidarität mit dem Personal der Wiener Linien hinweisen. Für Fahrgäste gibt es auch die Möglichkeit sich von einer der Informations- und Vorverkaufsstellen der Wiener Linien einen Sticker mit dem Motto "Wiener Linien gegen Gewalt" zu holen. Darüber hinaus werden die Straßenbahnen Fähnchen mit der Devise "Wiener Linien gegen Gewalt" tragen. Außerdem wird das Motto auf den beiden Wiener-Linien-Fahrzeugen präsent sein, die morgen, Samstag, die Regenbogenparade anführen werden. Im Online-Bereich, in Zeitungsinseraten und auf den Infoscreens in den U-Bahn-Stationen und Fahrzeugen wird die Problematik ebenfalls thematisiert. Außerdem wird die Bedienstetenvertretung der Wiener Linien an einigen neuralgischen Punkten im Öffi-Netz Informationsmaterial an Fahrgäste verteilen.

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